Technologien der Zukunft

Versicherungslösungen müssen smarter werden

Das Internet of Things hält für alle Lebensbereiche viele Veränderungen bereit. Auch in der Versicherungsbranche eröffnen sich durch die zunehmende Vernetzung der Geräte viele Chancen, die es nun aktiv zu nutzen gilt.
© dpa/picture alliance
Das Watson IoT Center in München war Veranstaltungsort des AMC-Thementages.

Die neuen Technologien werden das Leben und das Umfeld der Assekuranz massiver und schneller verändern, als viele derzeit erwarten. Nach Meinung von Experten wird es bis zum Jahr 2020 insgesamt 30 Milliarden Dinge geben, die miteinander verbunden sind. Fünf Jahre später sollen über 100 Milliarden Geräte vernetzt sein. Damit wird das Internet of Things (IoT) alle Lebensbereiche beeinflussen, inklusive der Versicherungswirtschaft.

Das ist das Resümee einer Veranstaltung des AMC, einem Netzwerk der Assekuranz und deren Partner mit rund 150 Mitgliedsunternehmen, gemeinsam mit IBM, dem Watson Internet of Things-Center, in München. Der Thementag stand unter dem Motto „Alles Watson, oder was“ und befasste sich insbesondere mit den Auswirkungen der Technologien auf die Assekuranz.

Die Versicherer müssten nun für sich definieren, was sie tun können, um die Zukunft aktiv mitzugestalten, so der Rat der Experten. Im Vorteil seien dabei diejenigen, die offen und neugierig sind und frühzeitig neue Technologien in ihr Geschäftsmodell einbinden. Dabei könne durch IoT alles smart werden. Neben dem recht bekannten Smart Home gebe es bereits Smart Hospitals, Smart Highways und Smart Factorys.

Versicherungsgesellschaften eröffnen sich dadurch Möglichkeiten, etwa das Zuhause ihrer Kunden sicherer und komfortabler zu gestalten. Oder bei Kfz-Tarifen könnten sie Dienstleistungen integrieren, die das Fahren effizienter macht oder die Sicherheit verbessert. Auch der Alltag könne erleichtert werden, beispielweise durch spezielle Angebote für Senioren.

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Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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