Herzstück des Reformvorschlags der Versicherungsmathematiker ist dabei eine Neugestaltung der sogenannten Auslösenden Faktoren. Aktuell erlaubt das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) eine Überprüfung und mögliche Anpassung der Beiträge nur dann, wenn …
Die Aktuare halten diese Regelung für problematisch. Warum? „Zum einen haben andere Rechnungsgrundlagen wie beispielsweise Zinsen, medizinische Inflation, Preisinflation und Storno auch einen großen Einfluss auf die Kosten. Sie sind aber nicht relevant für die Frage, ob die Beiträge überprüft und gegebenenfalls angepasst werden dürfen“, heißt es von der DAV.
Zum anderen stören sich die Versicherungsmathematiker an der isolierten Betrachtung der beiden auslösenden Faktoren. Die einzelnen Schwellenwerte würden so teilweise über Jahre nicht erreicht, was dazu führe, dass Beitragsanpassungen erst relativ spät durchgeführt werden dürften und dadurch dann auch entsprechend hoch ausfielen.
Welche Verbesserungen schlagen die Aktuare vor?
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