Versicherung zahlt für „Wetterwette“

Kunden von Innenausstatter bekommen Möbel geschenkt

Zum 200-jährigen Jubiläum hat sich ein Möbelhaus in Niedersachsen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Bei Temperaturen ab 34 Grad bekommen die Kunden ihre Einkäufe erstattet. Und siehe da: Die Hitzewelle handelte zugunsten der Käufer. Nun muss die Versicherung für die verlorene „Wetterwette“ bezahlen.
© dpa/picture alliance
Das Gebäude des Hannover Flughafens: Die Kunden des Möbelhauses hofften hier auf mindestens 34 Grad.

Während die derzeitig hohen Temperaturen bei den meisten Menschen wohl eher weniger gut ankommen, haben Kunden eines Möbelhauses in Bad Bevensen (Niedersachsen) Grund zur Freude: Sie bekommen ihre Einkäufe erstattet.

Warum?

Die Betreiber des Möbelhauses hatten mit ihren Kunden gewettet: „Steigt am 31. Juli 2018 die Temperatur an der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Hannover auf mindestens 34 Grad Celsius, erhalten unsere Kunden den gesamten Kaufpreis ihrer im Zeitraum vom 9. bis zum 23. Juni gekauften Möbel zurückerstattet.“

Dank Hitzewelle ging die Wette für die Kunden gut aus. Nun forderten sie Geld für ihre Einkäufe im Wert von 200.000 Euro ein.

Möbelhaus-Inhaber Siegfried Tippel hatte aber vorgesorgt und sich für den Fall der Fälle versichert. „Dass das ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr passiert ist, ist doch ein netter Zufall“, sagte er gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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