Nur jeder vierte Mann über 45 Jahren (rund 27 Prozent) nutzte im vergangenen Jahr die von den Krankenkassen bezahlte jährliche Krebsfrüherkennung für Prostatakrebs. Bei den Frauen waren es im selben Zeitraum rund 58 Prozent der über 20-Jährigen, die für die Krebsvorsorgeuntersuchung zu ihrem Gynäkologen gingen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK).
„Das ist eine Entwicklung, die bereits seit Jahren anhält“, erklärt Mathias Brunner, TK-Experte für ambulante Leistungen. Doch die Frauen haben bei der Krebsfrüherkennung in den vergangenen drei Jahren etwas nachgelassen. Denn 2014 nahmen noch rund 60 Prozent der Anspruchsberechtigten diese Untersuchung wahr.
Brunner: „Je früher eine Krankheit aber erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Gerade die Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen sind in der Regel sehr zuverlässig und helfen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.“
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