Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Vor allem in der Kategorie „Finanzielle Rahmenbedingungen“ verzeichnete Deutschland laut dem „Global Retirement Index“ von Natixis Investment Managers Verschlechterungen gegenüber der Vorjahresuntersuchung. Aktuell reicht es hier nur noch für Platz 34, nach Platz 21 im Vorjahr. Das entspricht dem unteren Drittel im 43-Länder-Ranking.
„Insbesondere das gegenwärtige Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur die Vorsorge, sondern tangiert auch die Fähigkeit, im Alter auskömmlich von den angesparten Kapitalstöcken leben zu können“, erklärt Natixis-Manager Sebastian Römer.
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Zudem schneidet Deutschland bei der Steuerbelastung schlechter ab. In der aktuellen Untersuchung wurden in diesem Bereich nur 24 von 100 möglichen Punkten erreicht. Bewertet wurde die Höhe des gesamten Steueraufkommens im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.
Und was heißt das konkret?
„Ein schlechtes Ergebnis heißt, dass den Menschen netto weniger Geld für die finanzielle Altersvorsorge zur Verfügung steht. Zudem wird das Alterseinkommen durch eine hohe Steuerlast grundsätzlich negativ beeinflusst“, so Römer.
Mit 32,5 Prozent weist Deutschland zudem zum zweiten Mal in Folge den fünftschlechtesten Altenquotienten aller untersuchten Länder auf. Dieser bemisst das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter.
„Eine solche Entwicklung beeinträchtigt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der Sozialsysteme“, so Sebastian Römer.
Schweizer haben die beste Ruhestandsqualität
Am besten ist es mit der Ruhestandsqualität der Schweizer bestellt, gefolgt von Island und Norwegen. Bis auf Australien, Neuseeland und Kanada stammen alle Top-10-Länder aus Westeuropa, berichten die Studienautoren.
Auf den Plätzen 10 bis 15 rangieren Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik. Die Vereinigten Staaten stehen auf Platz 16. Die Schlusslichter bilden Griechenland, Brasilien und Indien.
Fünf große Risiken bedrohen den Wohlstand im Alter
„Die Überalterung von Gesellschaften stelle nach wie vor ein hohes Risiko für die Sicherung der Sozialsysteme und die Lebensqualität im Alter dar“, halten die Autoren fest. Gleiches gelte für die Staatsverschuldung, die in zahlreichen Staaten der Welt „nach wie vor zu hoch sei“. Angesichts weiterhin rekordhoher Schuldenstände blieben Ausgaben im sozialen Sektor unter Druck und beeinträchtigen den Wohlstand von Ruheständlern.
Als weiterer Risikofaktor sei im Zuge der Bewältigung der Finanzkrise die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken hinzugekommen. Diese nun bereits ein Jahrzehnt andauernde Politik habe immense Auswirkung auf die Situation von Ruheständlern, betonen die Autoren. So hätten Pensionskassen und Versorgungseinrichtungen „erhebliche Schwierigkeiten“ die für ihre Zusagen erforderlichen Renditen zu erwirtschaften. Die Bildung von Altersrücklagen sei zudem für die Menschen erschwert und könne nur noch unter Inkaufnahme eines höheren Risikos erreicht werden.
Auch der Klimawandel führe nicht selten zu existentiellen Herausforderungen, zum Beispiel für Menschen in küsten- oder flussnahen Bereichen. „Diese könnten unter anderem mit einer deutlichen Erhöhung von Versicherungspolicen oder mit einem erheblichen Wertverlust ihrer Immobilien einhergehen“, bilanzieren die Autoren.
Als weiteren Risikofaktor macht die Studie die steigenden Gesundheitskosten aus. „Im Zuge der erhöhten Langlebigkeit der Menschen stiegen zwangsläufig auch die Aufwendungen für Gesundheitsleistungen im Alter“. Dieser Trend sei in allen OECD-Staaten schon seit längerem zu beobachten, heißt es. Demnach besagen Schätzungen, dass der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt von derzeit sechs auf neun Prozent im Jahre 2030 steigen werde.
So können Anleger reagieren
Portfolios breiter aufzustellen und dabei verschiedene, auch alternative Renditequellen zu nutzen, sei eine Möglichkeit, um Risiken im Ruhestand zu begegnen, so Römer. Dabei sieht er die Finanzbranche durchaus in der Pflicht. „Als Anbieter können wir zur Problemlösung beitragen, indem wir langfristige und risikoorientierte Portfolios anbieten, die sich nicht an einer kurzfristigen Performanceperspektive orientieren.” Der nur kurzfristige Blick sei mit der Gefahr verbunden, „emotionale und falsche“ Investmententscheidungen zu treffen.
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