Knapp 70 Prozent der Versicherer haben Prozesse hinsichtlich der Weiterbildung ihrer Back-Office-Mitarbeiter umgesetzt oder zumindest festgelegt. Das geht aus der Bildungsumfrage der Versicherungswirtschaft 2018 des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) und des Arbeitgeberverbandes der Versicherungs-Unternehmen in Deutschland (AGV) hervor.
Demnach ist die Weiterbildungsbeteiligung seit 2016 gestiegen. Es bilden sich mit nunmehr 63 Prozent der Innendienst-Mitarbeiter (2016: 54 Prozent) weiter, allerdings ist die durchschnittliche Anzahl der Tage für Weiterbildung pro Mitarbeiter in diesen zwei Jahren von 2,4 auf 1,9 zurückgegangen (siehe Grafik).
Weiter zeigt die Umfrage, dass vier von fünf Versicherern ihr Angebot zur Qualifizierung deutlich (29 Prozent) oder leicht (52 Prozent) erweitert haben. Präsenzlernen in Seminarform und arbeitsnahe Lernformen nehmen dabei mit 47 Prozent beziehungsweise 28 Prozent den größten Teil ein. E-Learning wird in 15 Prozent der Fälle genutzt.
Dass die Mitarbeiter aufgrund des digitalen Wandels mehr digitale Kompetenzen benötigen, sehen alle Befragten so. Vor allem das Thema Datenschutz steht mit 91 Prozent dabei ganz oben auf der Liste.
Alle 47 Versicherer, die sich an der Umfrage beteiligten, sind in dieser Übersicht namentlich aufgeführt.
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