Auswertung des GDV

Krebs führt immer seltener zu einer Berufsunfähigkeit

Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit sind Nervenkrankheiten. Das zeigen aktuelle Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Krebs als Auslöser wird dagegen immer seltener.
© GDV
Die Grafik zeigt, welche Ursachen am häufigsten zu Berufsunfähigkeist führen.

2016 war die Hauptursache für Berufsunfähigkeit, wie schon im Jahr zuvor, Probleme mit den Nerven. Im Vergleich zu 2015 haben solche Krankheiten um einen Prozentpunkt zugenommen – von 31 Prozent auf 32 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands GDV unter Mitgliedsunternehmen, die für rund 80 Prozent des Marktes für Policen zum Schutz gegen Berufsunfähigkeit stehen.

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An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats mit 24 Prozent. Auch hier ist im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme um 2 Prozentpunkte festzustellen. Die Ursache Krebs folgt erst auf dem dritten Rang mit 15 Prozent. 2015 waren es noch 17 Prozent. Damit sind Krebserkrankungen als Grund für Invalidität rückläufig. Mit 9 Prozent machen Unfälle den vierten Platz – unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Risikogruppe für Krankheitsursachen sind vor allem ältere Menschen. Das gilt laut GDV besonders für Herzkrankheiten. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist über 50 Jahre alt. Nervenkrankheiten treten dagegen auch schon stärker bei Versicherten unter 40 auf.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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