Angepasste Diagnosen, verfälschte Atteste: Fußballer aus Berliner Amateurvereinen sollen gemeinsam mit Versicherungsvermittlern im großen Umfang Versicherungsbetrug begangen haben – für Schmerzensgeld, das ihnen nicht zustand. In einer Razzia gingen Polizisten der Sache nun auf den Grund.
Mittels zwölf Durchsuchungsbeschlüssen drangen die Beamten kürzlich in Wohnungen in den Stadtteilen Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof, Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf und Berlin Mitte ein. Dabei scheinen sie erfolgreich gewesen zu sein. Viele Beweismittel seien sichergestellt worden, teilte die Polizei laut eines Berichts des „Tagesspiegel“ mit. Die Auswertung dauere aber noch an, heißt es.
Dem Bericht zufolge sei das betroffene Versicherungsunternehmen den Betrügern bei der Überprüfung von Schadenfällen auf die Schliche gekommen. Insgesamt sollen 25 Personen an den illegalen Machenschaften beteiligt gewesen sein. Laut der Zeitung wurde das ergaunerte Schmerzensgeld zwischen den Spielern und weiteren Personen aufgeteilt.
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