Joachim Haid interviewt

Gesunde Ernährung wird Zukunftsthema für alle

Normalerweise interviewt mich die Pfefferminzia-Redaktion und ich gebe Antworten. Heute drehen wir den Spieß mal ein wenig um: Ich befrage den Geschäftsführer von Pfefferminzia, Matthias Heß, und seine Frau Anke zu ihren Erlebnissen nach einem Seminarbesuch bei mir zu meinem Gesundheitsprogramm PaleoMental®.
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Joachim Haid: Matthias, im Sommer 2018 hast du dich mit deiner Frau zu meinem PaleoMental® Wochenend-Seminar angemeldet. Was war deine Motivation dazu? Was hat dich veranlasst dafür extra aus Hamburg anzureisen?

Matthias Heß: Nun ja, seit Jahren hatte ich versucht, wieder mein normales Gewicht zu erreichen – endlich wieder zweistellig. Über den reinen Sport und auch in Kombination mit den unterschiedlichsten Diäten wollte dies nicht klappen. Mir war bewusst, dass es ohne eine grundlegende Verhaltensänderung vermutlich nicht gelingen wird, doch dafür wusste ich einfach zu wenig über das Zusammenspiel von gesunder Ernährung und Sport. Überhaupt, was ist eigentlich „gesunde Ernährung“? Anke und ich waren eigentlich immer der Meinung, dass wir uns bereits gesund ernährten. Da kam der Hinweis auf dein PaleoMental-Seminar gerade recht.

Anke, du warst aber, wie mir Matthias berichtet hat, zunächst skeptisch. Du musstest ein wenig überredet werden, mitzukommen. Was hat dich zweifeln lassen?

Anke Heß: Mir war zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht bewusst, dass ich etwas an meiner Ernährung ändern musste. Ich sah einfach keine Notwendigkeit an einem solchen Seminar. Ich koche frisch, es gab nur selten Fastfood und ich fühlte mich wunderbar. Warum sollte ich also ein Seminar besuchen, auf dem mir möglicherweise ein „Gesundheitsguru“ seine Meinung aufdrängen will.

Und was waren dann deine tatsächlichen Erlebnisse im Seminar und wie ging es dir im Anschluss?

Anke Heß: Ich besuchte das Seminar zunächst mit einer gehörigen Portion Skepsis, war jedoch schnell positiv überrascht, dass dort eben nicht mit einem erhobenen Zeigefinger gearbeitet wurde. Trotzdem fühlte ich mich von den Themen und Vorträgen nicht wirklich angesprochen. Ich war der Meinung: mir geht es doch gut. Erst die individuelle Körpervermessung war für mich der Augenöffner, denn so fit wie ich mich fühlte ging es meinem Körper gar nicht. Da wusste ich, ich muss etwas ändern.

Was habt ihr beide nach dem Besuch des Seminars verändert?

Anke Heß: Wir haben unsere Essgewohnheiten verändert und im Wesentlichen den Zuckerkonsum radikal reduziert. Zudem achten wir verstärkt darauf, dass wir weitestgehend die gesunden Fette zu uns nehmen und auch keine schnellen Kohlenhydrate mehr. Ich zum Beispiel, nehme morgens nun keinen Becher Kakao mehr zu mir und verzichte auch auf die täglich kleine Flasche Cola. Etwas was ich mir nicht vorstellen konnte.

Matthias Heß: Ich höre nun mehr auf mein Hungergefühl und esse nur noch, wenn ich tatsächlich Hunger habe. Das „Stress“-Naschen zwischen den Mahlzeiten fällt fast ganz weg und wenn doch, esse ich keine Süßigkeiten, sondern Nüsse.

Ihr seid also direkt gleich nach dem Seminar ins Handeln gekommen. Super. Was waren eure Erfahrungen damit? Wie ist es euch ergangen?

Anke Heß: Ein Effekt: Die Einkäufe dauern nun viel länger… 😉 Ich hatte die ersten Tage nach dem Seminar totalen Zuckerentzug, hatte Kopfschmerzen, mir war ständig übel. Nach rund drei Tagen ließ dieses Gefühl aber nach und danach fühlte ich mich vitaler und fitter. Ich bin nicht mehr so müde und habe mehr Energie für den Tag. Bis heute habe ich 13 Kilo abgenommen.

Matthias Heß: Entzugserscheinungen hatte ich zwar nicht, aber den „Janker“ auf Süßes zu bekämpfen war eine echte Herausforderung. Da hat es sich ausgezahlt, das Seminar gemeinsam mit dem Partner gemacht zu haben und diese Zeit zusammen durchzustehen. Heute macht es mir nichts mehr aus, wenn andere auf Feiern Süßigkeiten, Chips oder ähnliches zu sich nehmen. Früher konnte ich an so etwas nicht vorbeigehen, heute schon. Mir geht es heute, mit 11 Kilo Gewichtsverlust und dem Erreichen meines Wunschgewichts von 94 Kilo einfach nur gut, auch ich bin viel leistungsfähiger, nicht mehr müde und wache morgens von alleine vor dem Wecker auf. Im Übrigen soll ich auch nicht mehr Schnarchen… Mit anderen Worten uns geht es aktuell wunderbar!

Toll. Herzlichen Glückwunsch euch beiden noch einmal zu diesen tollen Erfolgen. Matthias, du hast aus dem Seminarwochenende aber nicht nur privates mitgenommen. Auch mit Pfefferminzia hast du dir im Anschluss Gedanken gemacht. Können wir an dieser Stelle den Lesern schon verraten, was Pfefferminzia plant?

Matthias Heß: Natürlich. Wir sind davon überzeugt, dass Gesundheit das Thema der Zukunft ist. Es wird uns alle betreffen. Damit meine ich nicht nur Ernährungsthemen, sondern vielmehr das Thema Gesundheitsprävention. Darum wollen wir zukünftig in unserem Pfefferminzia Gesundheitsspecial gemeinsam mit dir, Joachim, dauerhaft alle Themen rund um die Gesundheitsprävention behandeln. Dies geht von Ernährung, über Sport und Bewegung bis hin zu Vertriebsansätzen, wie ich als Makler oder auch als Versicherer besser von diesem gesellschaftlichen Thema profitieren kann. Der erste Schritt ist diese neue Unterseite auf Pfefferminzia.de, die jetzt nach und nach zu diesem Thema mit Beiträgen, Videos, Podcast und Online-Seminaren wachsen wird Ferner planen wir in diesem Jahr noch neue Veranstaltungsformate: der „Gesundheitstag“ im September in Frankfurt und zu guter Letzt „das exklusive Wochenend-Seminar“ Pfefferminzia meets PaleoMental, welches sehr wahrscheinlich im November 2019 exklusiv für Pfefferminzia-Leser und Teilnehmer des Gesundheitstages stattfinden wird.

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Was genau hat Pfefferminzia bewogen, hier komplett neues Terrain zu betreten?

Matthias Heß: Zum einen halten wir Gesundheit für ein absolutes Zukunftsthema, zum anderen haben auch eigene familiäre Erlebnisse für dieses Thema sensibilisiert. So sind zum Beispiel in der Vergangenheit bei mir eigene Familienmitglieder an Parkinson und Demenz erkrankt. Schicksalsschläge, die einen zum Nachdenken anregen und Fragen aufwerfen, ob solche sogenannten Zivilisationskrankheiten nicht durch einen anderen gesünderen Lebensstil möglicherweise verhindert hätten werden können. Zum anderen sind wir durchaus der Meinung, dass die Zukunft einen ganz anderen Kundentyp für Makler und Versicherer hervorbringen könnte und damit auch neue Vertriebsansätze und Positionierungsmöglichkeiten. Einer, der mehr Verantwortung für seinen Körper und seine Gesundheit übernimmt und somit empfänglich für neue Produktvarianten und Services sein wird. Ein Kundentyp, den der Rückversicherer Scor auf seiner Konferenz neulich mit folgender Forderung an die Assekuranz skizzierte: „Helft mir, gesund zu bleiben statt zu zahlen, wenn ich krank bin.“

Autor

Joachim Haid ist Gründer des Gesundheitsprogramms PaleoMental®, zudem Gesundheitscoach und Heilpraktiker in Ausbildung.

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