Rund jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) hält einen Einbruch zuhause sowie einen Raub auf offener Straße für ein „eher bis sehr wahrscheinliches“ persönliches Risiko – und damit für fast ebenso wahrscheinlich wie einen Wasserschaden in den eigenen vier Wänden. Letzteres stellt für knapp ein Viertel (23 Prozent) ein wahrscheinliches Risiko dar, so das Resultat einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Yougov im Auftrag des Versicherers Axa Deutschland.
„Setzen wir die Studienergebnisse mit unseren tatsächlichen Schadenbilanzen in Relation, zeigt sich eine mangelnde Sensibilisierung für die tatsächlich wahrscheinlichen Schäden“, kommentiert Nils Reich, Vorstand Sachversicherung bei Axa in Deutschland, die Studienergebnisse. „Raub und Einbruch sind zwar in der Wahrnehmung des Einzelnen fest verankert, doch ist das Risiko für einen Leitungswasserschaden zu Hause fast vier Mal höher“, so der Experte.
Tritt ein Schaden ein, setzt über die Hälfte (55 Prozent) der Deutschen auf Reparatur statt Ersatz. Dieses Bewusstsein verstärkt sich mit zunehmendem Alter. Während bei den 18- bis 24-Jährigen 52 Prozent auf die Reparatur setzen, sind es unter den über 55-Jährigen 61 Prozent. 28 Prozent der Befragten ist es in erster Linie wichtig, dass alles wieder schnell funktioniert; ganz gleich, ob es repariert oder ersetzt wird.
Besonders sensibilisiert zeigen sich die Deutschen demnach auch für Risiken im Straßenverkehr. 31 Prozent betrachten einen Autounfall für ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko. Ein Viertel (25 Prozent) der Befragten gibt zudem an, im Unfall als Fußgänger ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko zu sehen. Während nur 21 Prozent der Deutschen das Risiko, einen Unfall als Radfahrer zu erleiden, für wahrscheinlich hält.
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