Risiko für Berufsunfähigkeit

63 Prozent der Bürger sind im Job sehr gestresst

Zeitdruck, schlechtes Büroklima und Leistungsdruck sind die drei Hauptfaktoren, warum immer mehr Menschen im Job gestresst sind. 63 Prozent der Deutschen empfinden ihr Stresslevel im Job als hoch oder eher hoch, zeigt eine Umfrage im Auftrag der Swiss Life. Das ist bedenklich, da Burnout und andere psychische Erkrankungen immer häufiger zu einer Berufsunfähigkeit führen. 
© Swiss Life
Diese Faktoren erhöhen das Stress-Level der Deutschen im Job.

Unter Zeitdruck zu arbeiten, ist für 46 Prozent der Deutschen ein großer Stressfaktor in ihrem Beruf. Aber auch eine unangenehme Arbeitsatmosphäre beziehungsweise Probleme mit den Kollegen (45 Prozent) und Leistungsdruck (32 Prozent) gehören zu den Top-Stressoren, die Menschen umtreiben. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie hervor, die der Versicherer Swiss Life mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov durchgeführt hat.

Besonders gestresst fühlen sich die Menschen danach in Schleswig-Holstein (69 Prozent), Bayern (68 Prozent) und Thüringen (68 Prozent). Am niedrigsten ist das Stress-Level in Brandenburg (57 Prozent), Sachsen-Anhalt (58 Prozent) und Baden-Württemberg (59 Prozent).

„Jeder hat immer wieder anstrengendere Lebensphasen im Beruf und Privatleben. Wenn Stress aber zum Dauerzustand wird, kann die eigene finanzielle Unabhängigkeit gefährdet sein“, sagt Jörg Arnold, Geschäftsführer von Swiss Life Deutschland. „Denn psychische Erkrankungen sind mittlerweile Hauptursache für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben.“

Allein in den vergangenen zehn Jahren sei in diesem Segment eine Zunahme um 40 Prozent zu verzeichnen. Die Berufsunfähigkeit stelle ein existenzbedrohendes Risiko dar, da die gesetzliche Absicherung bei weitem nicht ausreiche, um den gewohnten finanziellen Lebensstandard zu erhalten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann diese Lücke schließen.

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