E-Bike

Über den Hausrat versichern lassen oder besser separat?

Wer sein E-Bike versichern lassen will, kann dies auf zwei Wegen tun – entweder über einen Fahrradbaustein in der Hausratversicherung oder über eine separate Fahrradversicherung. Letzteres sei zwar meist etwas teurer, biete aber zugleich Vorteile, die eine klassische Hausratpolice nicht aufweise, berichtet das Vergleichsportal Check24.
© Check24
Eine separate Fahrradversicherung zahlt nicht nur bei Diebstahl des E-Bikes, sondern auch wenn einzelne, fest mit dem Rad verbundene Teile wie Sattel oder Akku gestohlen werden.

E-Bike-Besitzer, die ihr mehrere tausend Euro teures Zweirad gegen Diebstahl versichern lassen möchten, tun dies am einfachsten über einen Fahrradbaustein in ihrer Hausratversicherung, so der Rat des Verbraucherportals Check24. Eine Absicherung sei in der Regel in Höhe von einem bis fünf Prozent der Versicherungssumme möglich, teilt das Portal mit.

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Dabei muss der Kunde allerdings zweierlei abwägen: Premium-Hausrattarife enthalten den Baustein Fahrraddiebstahl teilweise ohne Aufpreis, während Basistarife einen kostenpflichtigen Zusatzbaustein erfordern. Die erste Variante könne daher sogar günstiger sein, heißt es bei Check24.

Eine Mitversicherung von nicht zulassungspflichtigen E-Bikes sei bei 94 Prozent der Hausrattarife möglich, die beim Versicherungsvergleich von Check24 mitmachen. Ebenso viele Tarife versicherten das E-Bike rund um die Uhr, nur bei einigen wenigen Anbietern sei der Versicherungsschutz auf den Tag beschränkt.

Was spricht da überhaupt noch für eine separate Fahrradversicherung?

Klar ist: Für eine Fahrradversicherung müssen E-Bike-Fans in der Regel ein paar Euros mehr aufwenden als für eine erweiterte Hausratversicherung. Dafür zahle sie aber nicht nur bei Diebstahl des Rades, so Check24, sondern auch wenn einzelne, fest mit dem Rad verbundene Teile wie Sattel oder Akku gestohlen werden. „Da ein Akku mehrere hundert Euro kosten kann, lohnt sich ein solcher Versicherungsschutz für E-Bikes besonders“, gibt das Portal zu bedenken.

Außerdem seien auch Reparaturkosten nach Vandalismus, Unfall-, Sturz- und Elektronikschäden versichert. Premium-Fahrradtarife zahlten zudem bei Verschleiß einzelner Teile oder bei Bedienungsfehlern. „Mit einem Schutzbrief haben Versicherte auch Anspruch auf Unfall- und Pannenhilfe, zum Beispiel durch Unterstützung beim Rücktransport oder in die Werkstatt“, heißt es abschließend.

Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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