Eine neue Statistik zeigt: Wer monatlich viel Geld auf den Tisch legen kann, kann damit nicht nur Platz, sondern auch Sicherheit mieten. Das stellt das Immobilienportal Immowelt fest, als es die aktuell teuersten Miet-Immobilien ermittelte. Von Fingerabdruck-Scannern und eigenen Tresorräumen ist dann die Rede.
Für die Rangliste berücksichtigte Immowelt nur reguläre Mietangebote auf dem Portal, zu denen es ausreichende Informationen im Exposé gab. Mitarbeiterwohnungen, diskret vermarktete Objekte und Gewerbeimmobilien blieben außen vor.
Deutlich wird der Trend zur Sicherheit am Spitzenreiter unter den Häusern. Denn die gerade erst fertiggebaute Villa in Meerbusch bei Düsseldorf bietet elf Zimmer mit zusammen 535 Quadratmetern Wohnfläche auf einem 1.290 Quadratmeter großen Grundstück.
Und dann: Sie enthält einen hauseigenen Aufzug, sicherheitsverglaste Fenster, Alarmanlage mit Innen- und Außenhautüberwachung und Kameraüberwachung der Toreinfahrt.
Und sie kostet 17.500 Euro im Monat. Kalt.
Zu Platz 2 hält die Villa einigen Abstand. Denn dort folgt eine Parkvilla in Stuttgart für 12.000 Euro im Monat. Das Haus mit Blick über Stuttgart steht auf einem komplett diskreten, 3.500 Quadratmeter großen Parkgrundstück. Pool, Sauna und ein Fitnessstudio sind vorhanden.
Ebenfalls 12.000 Euro verlangen die Vermieter einer Villa in München Bogenhausen – aber nur befristet. Neben einem eigenen Tresorzimmer bietet sie ein Au-pair-Zimmer mit direkt angrenzendem Bad, einen Weinkeller und einen kompletten Spa-Bereich im Untergeschoss.
Was Wohnungen angeht, erkennt Immowelt einen Trend zum Voll-Service-Wohnen. Vier der fünf teuersten Objekte sind schon komplett eingerichtet. Mehrere haben eigene Sicherheitskonzepte oder spezielle Bereiche fürs Personal.
Spitzenreiter ist ein Penthouse im Berliner Nobelviertel Dahlem für 18.000 Euro im Monat. Es umfasst 665 Quadratmeter, ist über einen privaten Fahrstuhl erreichbar und bietet einen eigenen Bürobereich, Personalräume und Gästesuiten. Hinzu kommen Wellness- und Spa-Bereich mit Indoor-Pool, Sauna und Dampfbad.
Rang 2 steht in Düsseldorf und ist ein Hochsicherheits-Penthouse mit privatem Dachterrassenpool für 17.500 Euro. Ein Fingerabdruck-Scanner sichert den Zugang. Alle drei Wohnungstüren erfüllen die Sicherheitsklasse RC4, die Fenster sind RC3-gesichert. Damit halten sie fünf Minuten lang einem Einbrecher stand, der sie mit einem Kuhfuß und einfachem Bohrwerkzeug bearbeitet. Ein Sicherheitskonzept, wie man es sonst eher von Botschaften kennt, meint Immowelt.
Auf Rang 3 landet ein voll eingerichtetes Penthouse in Berlin für 16.500 Euro, inklusive Hausservice mit Hausdame. Außerdem mit Weinklimaraum, Heimkino und Fitnessraum.
Wer also noch ´ne Bleibe sucht …
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