Laut Umfrage

Gewerbekunden: 80 Prozent der Makler stellen Unterversicherung fest

Geht es um bestimmte Versicherungen im Gewerbegeschäft, haben Makler einen Favoriten. Das hat eine aktuelle Umfrage des Fachmagazin „Asscompact“ ergeben. Und: Die Unterversicherung von Gewerbekunden ist ein häufiges Problem.
Glasbläser bei der Arbeit: Die VHV ist in der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung der Lieblingsversicherer der Makler.
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Glasbläser bei der Arbeit: Die VHV ist in der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung der Lieblingsversicherer der Makler.

Die VHV ist in der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung der Lieblingsversicherer der Makler. Auf Platz 2 landet die Allianz, die 2024 noch den 8. Platz belegte. Auch die Haftpflichtkasse schaffte einen Sprung, nämlich von Rang 5 auf Rang 3. Das zeigt der „Asscompact Award – Gewerbliches Schaden-/Unfallgeschäft 2025“.

In der gewerblichen Sachversicherung zeigt sich ein ähnliches Bild. Die VHV schafft Platz 1, auf den weiteren Rängen liegen Axa und R+V. Beide haben sich verbessert, die Axa lag im Vorjahr auf Platz 4 und die R+V auf Platz 7.

Worauf legen die Makler bei Gewerbeversicherern am meisten wert? Vor allem auf die Schadenregulierung, Produktqualität und die Abwicklung im Neugeschäft kommt es an.

Quelle: Asscompact. Zum Vergrößern auf die Tabelle klicken.

Ein weiteres interessantes Ergebnis: Die Unterversicherung ist im Gewerbegeschäft ein echtes Problem. Mehr als 80 Prozent der 193 befragten Makler stellen häufig oder gelegentlich eine Unterversicherung bei ihren Gewerbekunden fest. 6 Prozent registrieren sogar sehr häufig eine Unterversicherung.

Offenbar unterschätzen viele Gewerbekunden ihr Risiko. Aber auch veraltete Versicherungssummen und der allgemeine Anstieg von Bau-, Maschinen- und Materialkosten sind Gründe hierfür.

Regelmäßige Anpassungen? Fehlanzeige

Erweitert der Gewerbekunde sein Geschäftsmodell, kann auch das zu einer Unterversicherung führen, wenn der Versicherungsschutz nicht nachjustiert wird.

  • Nur 40 Prozent der Makler prüfen aber jährlich, ob so ein Fall vorliegt.
  • 49 Prozent machen das alle zwei Jahre.
  • 18 Prozent checken den Anpassungsbedarf nur bei Vertragsänderungen.
  • Und 15 Prozent machen das nur, wenn der Kunde es aktiv wünscht.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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