Auch in dieser Woche informieren wir Sie über die Versicherungsprodukte der Woche. Fünf sind es dieses Mal.
Das Resultate Institut, ein Berater für Unternehmens- und Bestandsnachfolgen von Versicherungs- und Finanzmaklern, bietet Maklern mit seinem „Resultate Select“-Bestandsanalysesystem seit vielen Jahren eine Möglichkeit, über einen einzigen Prüfauftrag gleichzeitig eine Vielzahl von alternativen Käufern und deren Konditionen für den Bestandsverkauf innerhalb weniger Arbeitstage zu prüfen.
Das Resultate Select-System wurde nun um neue Kaufmodelle erweitert, speziell im Bereich Investmentbestände im Bereich Paragraf 34f Absatz 1 (1) GewO: So bietet das Resultate Institut jetzt sowohl für Versicherungsbestände als auch für Investmentbestände Kaufmodelle mit garantierten Kaufpreisen an. Das Portfolio umfasst damit sowohl Garantiemodelle, Kaufmodelle mit variablem oder teilvariablem Kaufpreis und Maklerrenten. Modelle, die dem Bestandsinhaber eine weitere Mitwirkung ermöglichen, sind ebenfalls integriert.
Zudem berechnet das System bei jedem der implementierten Modelle den zu erwartenden effektiven Kaufpreis, die zu erwartende steuerliche Belastung der Kaufpreisraten und die möglicherweise anfallenden Kosten der Bestandsübertragung.
Die Bestandsanalyse „Resultate Select“ kostet pauschal 349 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Mitglieder von ausgewählten Maklerverbänden, wie dem AfW, dem BDVM oder dem IGVM genießen Vorzugskonditionen von 149 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Die erzielbaren Kaufpreise liegen laut Resultate Institut in der Regel zwischen dem 2- und 6,5-Fachen auf die Bestandspflege-Courtagen, ermöglichen teilweise auch die Teilhabe am Neugeschäft des Käufers und beinhalten auch gängige Maklerrentenmodelle mit 50-, 90- oder 100-Prozenzt-Partizipationen.
Der Konzern Versicherungskammer hat seine Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung grundlegend überarbeitet und das Leistungsspektrum erweitert. Neu ist, dass der Versicherungsschutz bei schwerer Krebserkrankung bei Neuverträgen, im Grundbaustein in allen Tarifen der Berufs- und Grundfähigkeitsversicherung enthalten ist.
Beamte sind zudem bei Neuabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung automatisch gegen eine Dienstunfähigkeit abgesichert. Neu ist ein optionaler Baustein, der die Vollzugsbeamten von Polizei, Feuerwehr und Justiz im Fall einer Vollzugsdienstunfähigkeit absichert.
Trotz der erweiterten Leistungen profitieren Neukunden von gesenkten Beiträgen, insbesondere in Berufen im Heilwesen, in der Verwaltung und Bildung. Bei mehr als 100 Berufen erhöhen sich die Endaltersgrenzen, was insbesondere Feuerwehrleuten oder Zeitsoldaten eine längere finanzielle Sicherheit bietet. Ab sofort können bis zu 70 Prozent des aktuellen Jahresbruttogehalts abgesichert werden.
Die Universa hat zum Jahreswechsel ihren Schutz bei Berufsunfähigkeit (BU) weiterentwickelt. Neu aufgenommen wurde eine Teilzeitklausel mit Günstigerprüfung, die sicherstellt, dass Teilzeitarbeitende nicht benachteiligt werden. Bei einem späteren Berufswechsel kann ohne erneute Gesundheitsprüfung eine vorteilhaftere Berufsgruppeneinstufung übernommen werden.
Im Premiumschutz wurde eine neue Dread-Disease-Leistung aufgenommen. Bei einer schweren Krankheit wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall, wird die BU-Rente damit ohne weitere Leistungsprüfung als Soforthilfe für 24 Monate bezahlt. Der neue BU-Schutz der Universa erkennt auch eine vollständige Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung als Berufsunfähigkeit an. Per Verlängerungsoption lässt sich der BU-Vertrag um bis zu fünf Jahre ausbauen, falls die gesetzliche Regelgrenze erhöht und ein längerer Schutz gewünscht wird.
Die Beitragsdynamik zum Ausbau des BU-Schutzes kann beliebig oft ausgesetzt werden, ohne dass das Recht verloren geht. Schüler sind ab 10 Jahren (vorher 15) versicherbar. Für Beamte gibt es einen verbesserten Schutz bei Dienstunfähigkeit (DU) mit einer echten DU-Klausel. Bei Kleinbetrieben mit bis zu zehn Mitarbeitenden (bisher fünf) wird auf die Prüfung einer Umorganisation verzichtet.
Verbesserungen gab es auch bei der Nachversicherungsgarantie. Der Exklusivschutz kann jetzt ohne besonderen Anlass nach fünf und zehn Jahren erhöht werden. Beim Premiumschutz ist dies sogar alle fünf Jahre möglich. Neu eingeführt wurde eine Karrieregarantie. Dazu wurde die Obergrenze für eine maximale BU-Absicherung bei Erhöhung des Nettoeinkommens von 2.500 auf 5.000 Euro Monatsrente verdoppelt.
Der Volkswohl Bund hat seine Berufsunfähigkeitsversicherung BU Modern zum Jahresanfang kundenfreundlicher gestaltet. Dafür hat der Versicherer die alten Berufsklassen durch neue Tarifstufen ersetzt. Dadurch wird der Versicherungsschutz passgenauer und die Beiträge ergeben sich aus der tatsächlichen Beschäftigung.
Angaben zur Ausbildung, zum Anteil der Bürotätigkeit und zur Personalverantwortung fließen stärker in die Kalkulation ein. In vielen Fällen kann der Vertriebspartner seinen Kunden deshalb den BU-Schutz noch günstiger als bisher anbieten.
Auch bei den Gesundheitsfragen hat sich etwas getan: Ab sofort sind Behandlungen aufgrund psychischer Erkrankungen nur noch fünf statt bisher zehn Jahre lang relevant. Der Nachweis des Einkommens ist bei der neuen BU Modern seltener notwendig. Erst ab einer versicherten Monatsrente von mehr als 2.500 Euro gehört er zum Antrag – unabhängig von der Tätigkeit und der Ausbildung des Kunden. Darüber hinaus können nun auch höhere Monatsrenten nachversichert werden.
Eine Leistung wegen Arbeitsunfähigkeit kann der Kunde jetzt schon beantragen, wenn er sechs Wochen arbeitsunfähig gewesen ist und es absehbar ist, dass er mindestens sechs Monate lang arbeitsunfähig bleiben wird. Wer sich für den neuen Baustein „Einmalleistung“ entscheidet, erhält nun direkt zu Beginn der Berufsunfähigkeit zwölf BU-Monatsrenten – zusätzlich zur regelmäßig ausgezahlten Leistung.
Die Zurich Versicherung erweitert ihr Angebot im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung um eine Dienstunfähigkeitsabsicherung. Diese richtet sich an Beamte, Soldaten und Richter.
Die neue Option kann in der Selbstständigen BU sowie in der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung von Zurich gegen einen Mehrbeitrag von zirka 10 Prozent vereinbart werden.
Bei der Absicherung von Zurich handelt es sich um eine sogenannte „echte“ Dienstunfähigkeitsabsicherung. Wird ein Beamter durch den Dienstherrn ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen für dienstunfähig erklärt, zahlt Zurich die vereinbarte Leistung aus, ohne nochmal selbst zu prüfen, ob der Beamte auch als berufsunfähig gilt.
Damit folgt Zurich der Entscheidung des Dienstherrn und stößt keine eigene Leistungsprüfung der Dienstunfähigkeit an. Auch wenn die versicherte Person Beamter ist und keine Dienstunfähigkeit vorliegt, kann sie Leistungen wegen Berufsunfähigkeit erhalten. In diesem Fall führt Zurich eine Günstigerprüfung durch und erbringt damit entweder Leistungen wegen Berufsunfähigkeit oder wegen Dienstunfähigkeit.
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