Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
Um sorgenfrei in den Ruhestand zu blicken, braucht es professionelle Ruhestandsplanung. Damit Ihre Kundinnen und Kunden ihr bestes Leben leben können.
Lebensträume verwirklichen, finanzielle Sicherheit stärken: Mit unserer Ruhestandsplanung und hochwertigen Produkten unterstützen Sie Ihre Kundinnen und Kunden optimal – professionell, verlässlich, erfolgreich.
Theo Westarp zeigt im Video, wie man dank guter Beratung und kluger Ruhestandsplanung mehr finanziellen Spielraum für die schönen Dinge hat.
Der Volkswirt und ehemalige Wirtschaftsweise Bert Rürup erwartet demnächst einen Armutsschub unter Rentnern. Etwa ab 2030 werde der kommen und vor allem in der ehemaligen DDR. Das sagte er in seinem Vortrag auf der Fachtagung des BVK Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute.
„Ab da gehen die Wendeverlierer in Rente“, warnt Rürup: „Dann könnte unser auf Äquivalenz aufgebautes Rentensystem unter Druck geraten.“ In den neuen Ländern gebe es weniger Betriebsrenten, Ersparnisse und privaten Wohnraum als in den alten Ländern. „Damit kommt ein Problem auf uns zu, das bisher verdrängt worden ist“, führt er weiter aus.
Doch er hat eine Lösung parat, die mit dem geplanten Generationenkapital zusammenhängt: Warum nicht über dessen Erträge die kleineren Renten in diesen Ländern gezielt aufstocken. Das sei möglich, weil es sich nicht um Steuergeld handelt und die Kapitaleinkommen auch nicht vom Staat erwirtschaftet wurden. Damit würde die Idee nicht gegen das Äquivalenzprinzip verstoßen, so der Volkswirt weiter.
Wenn man stattdessen gegen diesen Armutsschub nichts unternimmt, so Rürup weiter, werde das Rentensystem „in Schwierigkeiten kommen“. Damit habe man ein doppeltes Problem: „Wir müssen generell die Leistung der Altersvorsorge verbessern. Aber wir haben auch ein innerdeutsches Problem.“
Überhaupt ist Rürups Vortrag nicht wirklich als Lobenshymne auf das deutsche Rentensystem zu verstehen: „Von 38 OECD-Staaten legen 30 den größten Wert darauf, Altersarmut sicher zu vermeiden. Und das ist mit unserem Äquivalenzprinzip nicht zu vergleichen.“
An einer anderen Stelle räumt er auch mit einem Dauervorhaben der Deutschen auf, indem er schlicht sagt: „Sichere Renten gibt es nicht, kann es gar nicht geben.“ Sein Gedanke dahinter: Umlagesysteme enthalten Risiken aus der Lohnentwicklung – schließlich richten sich die Einnahmen nach Löhnen und Beschäftigungsgrad – und kapitalmarktgedeckte Systeme aus … nun eben den Kapitalmärkten. Deshalb seien Mischsysteme sicherer, weil sie diese Risiken streuen und damit senken.
Insgesamt stellt Rürup klar, dass die gesetzliche Rente nie den Lebensstandard im Alter sichern kann. „In meinem Verständnis wäre das so, dass man das in den letzten Erwerbsjahren gewohnte Einkommens- und Konsumniveau im Alter aufrechterhalten kann. Das kann dieses System bei einem Rentenniveau von 48 Prozent nicht erreichen“, sagt Rürup und schiebt noch nach: „Das kann es auch nicht bei 53 Prozent.“
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.