Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Theo Westarp zeigt im Video, wie man dank guter Beratung und kluger Ruhestandsplanung mehr finanziellen Spielraum für die schönen Dinge hat.
Im ersten Teil des Blockbusters „Matrix“ (1999) gibt einen Wortwechsel zwischen Morpheus und Neo, in dem die Genialität der Menschheit zum Beginn des 21. Jahrhunderts aus Sicht des 23. Jahrhunderts bewundert wird. Die Hauptfigur Neo antwortet im Dialog: „KI – Sie meinen künstliche Intelligenz.“ Solche Darstellungen in Science-Fiction-Filmen sind nun dabei, von der Fiktion zur gelebten Realität zu werden. Das ist mir Anlass genug, das Thema durch die Vertriebsbrille etwas näher zu beleuchten.
Künstliche Intelligenz hat als Thema und die Möglichkeiten daraus immer mehr Raum in unserem Alltag erobert. Die Ursprünge von künstlicher Intelligenz lagen etwa in den 1930er Jahren mit ihren mathematischen und technischen Anfängen, um kognitive Prozesse auszuführen. Um das Tempo dieser Entwicklung von dann bis jetzt zu veranschaulichen, kann man sich einen Faktor bis zu 100 innerhalb kürzester Zeit vorstellen, wie waitbutwhy.com hervorhebt.
Ein Blick auf einige Stationen zeigen die Entwicklung von KI. Der Begriff soll 1955 vom Informatiker John McCarthy geprägt worden sein. 1961 ging der erste Industrieroboter bei General Motors in Arbeit und ersetzte Menschen am Montageband. 1997 besiegt der Schachroboter Deep Blue von IBM den Schachweltmeister Garry Kasparow. 2011 ging Siri, der intelligente und virtuelle Assistent von Apple, an den Start. 2014 folgte Alexa von Amazon.
Künstliche Intelligenz ist bereits allgegenwärtig, ohne dass die Nutzer es mit dem Begriff KI vordergründig verbinden. Dazu gehören Text- und Mailsysteme, die Wörter oder Sätze vervollständigen. Streamingdienste, die Filme nach dem individuellem Konsumverhalten vorschlagen. Die Entsperrung von Smartphones per Gesichtsscans, Vorschläge von Versandplattformen für individuell passenden Produktvorschläge oder die halbautonome Steuerung von KFZ.
Bevor ich mich mit möglichen Bedenken und Ängsten gegenüber KI befasse, zunächst ein Blick auf die Bemühungen der Politik zur Begrenzung der Risiken und unerwünschten Nebenwirkungen. Bereits im April 2021 hat die Kommission den ersten EU-Rechtsrahmen für KI vorgeschlagen. „Darin wird empfohlen, dass KI-Systeme, die in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden können, je nach dem Risiko, das sie für die Nutzer darstellen, analysiert und eingestuft werden. Die verschiedenen Risikostufen unterliegen zu mehr oder weniger Regulierung“, wird auf einer Informationsplattform des Europäischen Parlaments ausgeführt. Am 14. Juni 2023 haben die Abgeordneten die „Verhandlungsposition zum Gesetz über künstliche Intelligenz“ angenommen.
Die EU verfolgt einen risikobasierten Ansatz durch eine Klassifizierung nach KI als „Unannehmbares Risiko“, „Hochrisiko-KI-Systeme“, „Generative KI“ und „KI als begrenztes Risiko“. Letzter KI-Systeme mit begrenztem Risiko sollten minimale Transparenzanforderungen erfüllen, die es den Nutzern ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Nach der Interaktion mit den Anwendungen kann der Nutzer dann entscheiden, ob er sie weiter verwenden möchte.
Auch in den USA und Großbritannien gibt es starke Bemühungen, Bereiche der KI zu regulieren. So gibt es in den USA Aktivitäten um eine Bill of Rights für das KI-Zeitalter, wobei man zur Zeit mit Unterstützung des Vereinigten Königreichs, Kanadas und Israels darauf drängt, den Geltungsbereich der KI-Konvention nur auf öffentliche Einrichtungen zu beschränken und den privaten Sektor auszuschließen.
Der konservative britische Regierungschef Rishi Sunak hatte für Anfang November eine internationale Konferenz zum Thema KI-Sicherheit in Großbritannien anberaumt. Im Ergebnis stellte der britische Premierminister fest:
Es ist ein Meilenstein, dass sich die größten KI-Nationen der Welt über die Dringlichkeit eines besseren Verständnisses der Risiken durch KI geeinigt haben.
Die Erklärung fordert nach Berichten von „ZDF.de“ von KI-Entwicklern, dass sie ihre Pläne zur Überwachung und Eindämmung potenziell schädlicher Auswirkungen ihrer Programme offenlegen. Außerdem müssten sie für die Folgen verantwortlich gemacht werden.
Für den Bereich der Versicherungsmakler und Finanzanlagen sind die gegenwärtigen Grenzen für den Einsatz von KI erkennbar. Björn Petersen, Geschäftsführer der Supersonic Group, sieht die begrenzten Möglichkeiten so:
Eine Verarbeitung personenbezogener beziehungsweise sensibler Daten – also das Kerngeschäft der Branche – mittels KI scheidet zum jetzigen Zeitpunkt aus … und ist rechtlich und datenschutzmäßig aktuell problematisch.
Für den Maklerpool Wifo betont Patrick Edelmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist, ebenso die Sensibilität des Umgangs mit Kundendaten oder den Daten des Maklers in dessen Maklerverwaltungsprogramm:
Unsere KI arbeitet mit pseudonymisierten Daten und kann keine Relation zum Kunden herstellen… Der Transfer ist dabei komplett verschlüsselt und die Daten werden auch anonymisiert. ViKI (die Bezeichnung für KI bei Wifo) kennt …die Kunden nicht. Zudem ist unsere KI-Anwendung zu 100 Prozent DSGVO-konform. Die Server stehen in Deutschland und werden mehrfach gesichert.
Wie bei allen neuen Entwicklungen und Systemen werden die Möglichkeiten aus dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) von vielen Menschen argwöhnisch betrachtet und führen vielfach auch zu Angst vor den damit verbundenen Veränderungen. Die ersten Erfahrungen mit KI kommen zwar menschenähnlich daher, erzeugen aber auch Befürchtungen, weil man nicht weiß, wer diese betreibt und woher diese Services kommen.
KI übernimmt immer mehr Tätigkeiten und Aufgaben, die bisher durch Menschen ausgeübt wurden. Am ehesten hat der Normalbürger im Alltag mit KI in Callcentern oder Hotlines zu tun. Weitgehend noch unbemerkt kann KI aber noch viel mehr und mit der Stimme von vertrauten Personen daherkommen, Artikel oder Bücher schreiben und kommt als technische Möglichkeit in der Medizin zum Einsatz.
KI erzeugt Bedenken und auch Furcht des Einzelnen gegenüber Technologien und auch für die Wirkungen gegenüber unserer gesamten Gesellschaft. Es ist deshalb wichtig, den Mitarbeitenden in Maklerfirmen zu erklären, dass KI kein Ersatz für menschliche Arbeit ist, sondern eine wertvolle Ergänzung. KI kann monotone (repititive) Aufgaben übernehmen und den Mitarbeitenden Zeit und Kreativität für anspruchsvollere Aufgaben ermöglichen.
Im Rahmen der Weiterentwicklung der unternehmerischen Fähigkeiten empfehle ich den Inhabern einen weiteren Schritt in der Personalführung. Es wird wichtiger, die Perspektive im Unternehmen mit einer Vision zu verbinden, wie beispielsweise im Jahr 2023 die technische Basis der Arbeit aussehen soll und wie heute und morgen die Vorteile von KI in den Workflow eingebunden werden können.
Es ist wichtig, in Workshops und Schulungen den Mitarbeitenden zu helfen, die Vorteile von KI zu verstehen und wie diese in die Arbeit integriert werden sollen. Offene Kommunikation und Transparenz über die Möglichkeiten und Verwendung von KI werden dazu beitragen, Bedenken und Ängste zu reduzieren und abzubauen.
Die künstliche Intelligenz befindet sich noch in der Entwicklung, wird aber in vielen Bereichen erfolgreich angewendet. Die daraus abgeleiteten Umsatzgrößen steigen kontinuierlich wie eine Studie des IDC zeigt. Wurde weltweit der KI ein Umsatz von 383 Milliarden US-Dollar zugeschrieben, wird 2024 mit einer Umsatzprognose von 554 Milliarden US-Dollar gerechnet. Diese Umsätze beziehen sich weitgehend auf den Online-Handel.
Auch die Wirkungen des Einsatzes von KI in den Unternehmen direkt kann zu Umsatzsprüngen und Kosteneinsparungen führen. In einer Studie von McKinsey heißt es dazu:
Die Ergebnisse der neuesten globalen Umfrage von McKinsey zu diesem Thema zeigen einen Anstieg der Nutzung von KI um fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Standardgeschäftsprozessen, mit einem beträchtlichen Sprung gegenüber dem vergangenen Jahr bei Unternehmen, die KI in mehreren Geschäftsbereichen einsetzen. Eine Mehrheit der Führungskräfte, deren Unternehmen KI eingeführt haben, berichtet, dass sie einen Umsatzanstieg in den Geschäftsbereichen, in denen sie eingesetzt wird, erzielt hat, und 44 Prozent sagen, dass KI die Kosten gesenkt hat.
In der Fachbroschüre „Neuer Kurs für Maklerunternehmen“ gehe ich explizit auf eine zu entwickelnde Veränderungskultur in Maklerunternehmen ein, die beim Inhaber und den Mitarbeitern eine Atmosphäre der Bereitschaft für Neues stärken soll.
In Teil 2 dieser Kolumne, die am kommenden Montag erscheint, gehe ich auf die Vorteile der KI bei Beratung und Verkauf ein.
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