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Es bleibe nur eine Frage der Zeit, bis Amazon einen ernsthaften Schritt in den europäischen Versicherungsmarkt tätigt. Das prognostizierte der Provinzial-Manager Fabrice Gerdes jüngst in einem Gastbeitrag für Pfefferminzia. Dabei werde der amerikanische Onlineversandhändler „wahrscheinlich Deutschland, als größten Versicherungsmarkt innerhalb der EU, auswählen“, wie der Autor mutmaßte.
Dass sich aber seine Prophezeiung in Windeseile zu erfüllen scheint, dürfte selbst Gerdes überrascht haben. Wobei Amazon gar nicht mal nur Deutschland für seine Versicherungsambitionen auserkoren hat, wie jetzt herauskam, sondern außerdem noch Österreich, Belgien, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen und Portugal.
Denn das Bigtech aus den USA hat sich bereits – nahezu geräuschlos – als Versicherungsvermittler registrieren lassen: Und zwar in Luxemburg. Das dortige Vermittlerregister (Commissariat aux Assurances) listet Amazon als „AMAZON EU S.à.r.l. als Sociétés de Courtage“ auf – sprich als Versicherungsmakler, wie der „Versicherungsbote“ als erstes berichtete. Die Zulassung gilt praktischerweise für Deutschland sowie für die bereits genannten acht weiteren EU-Länder. Vermittelt werden dürfen sämtliche Nicht-Leben-Produkte (Non Vie, wie es beim Commissariat aux Assurances heißt).
Damit nicht genug schickt sich Amazon an, auch in Großbritannien ein Big Player im Versicherungsmarkt werden zu wollen. Dort haben die US-Amerikaner nun ein Portal für den Verkauf von Versicherungen gestartet. Im Angebot finden sich – zumindest bisher – ausschließlich Wohngebäude- und Hausratpolicen. Bislang stellen drei Versicherer die Produkte, darunter das deutsche Flaggschiff Allianz. Weitere Versicherer sollen aber im nächsten Jahr folgen, wie die britische BBC unter Berufung auf Amazon berichtete.
Gegenüber dem TV-Sender betonte Amazon-Manager Jonathan Feifs, dass er hoffe, dass das Angebot von Amazon „einfacher und transparenter sei als das der Mitbewerber“. Ob es auch das billigste Versicherungsangebot sein werde, wollte Feifs so nicht sagen. Klar ist, dass Amazon eine Verkaufsprovision von den drei Versicherungspartnern erhalten wird. Feifs lehnte es jedoch ab, zu sagen, wie hoch die Vergütung sein wird.
Für Amazon ist das Versicherungsmarkt keineswegs Neuland. Unter anderem bietet der Handelsriese im Heimatmarkt USA seinen „Amazon-Flex“-Fahrern einen kostenfreien Kfz-Versicherungsschutz während der Lieferfahrten an und verpflichtet inzwischen seine Händler zum Abschluss einer Produkthaftpflichtversicherung. Die Bedingungen werden durch Amazon selbst festgelegt. Das Unternehmen greift darüber hinaus in den Schadenregulierungsprozess der Versicherer ein, wenn diese nicht binnen einer gewissen Frist die Schäden regulieren.
„Der Schritt zu einem eigenen Angebot – egal ob als Risikoträger, White Label oder Vermittler – ist von dieser Basis aus nicht mehr weit“, mutmaßte Autor Fabrice Gerdes – und hat damit wohl recht behalten.
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