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Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Alte Leipziger hat ein „grünes“ Konzept für Fondsrenten gestartet, die Allianz kann ihren Krankenversicherungskunden die elektronische Patientenakte anbieten, Ergo hat neue Zahntarife für gesetzlich Versicherte auf den Markt gebracht, die Württembergische bietet Preisvorteile für Elektro- und Hybridfahrzeuge und die Versicherungskammer hat eine neue Grundfähigkeitsversicherung im Angebot.
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Den Planeten beschützen: Die Alte Leipziger bietet ein neues grünes Konzept bei ihren Fondsrenten an.
Alte Leipziger startet grünes Konzept für Fondsrenten

Wer bei der Alten Leipziger eine Fondsrente abschließt und dabei die freie Fondsauswahl nutzt, kann das neue Konzept „Vision-Grün“ auswählen. Sparern werden nur solche Fonds präsentiert, die soziale oder ökologische Merkmale berücksichtigen oder auf nachhaltige Investitionen ausgerichtet sind. Das Konzept umfasst eine breite Palette aus aktiv verwalteten Fonds und ETFs. Alle Fonds erfüllen die Anforderungen nach Artikel 8 oder 9 der EU-Offenlegungsverordnung.

Die Alte Leipziger stellt außerdem sicher, dass sämtliche Anlagen im Vertrag, einschließlich des Sicherungsvermögens, während der gesamten Vertragslaufzeit und in der Rentenphase ESG-Kriterien berücksichtigen. Das gilt auch für Fondswechsel oder Zuzahlungen. Sollten einzelne Fonds ihre nachhaltige Ausrichtung verlieren, werden dem Kunden geeignete Alternativen vorgeschlagen. Kunden zahlen keinen Aufpreis.

Allianz erhält Zulassung für elektronische Patientenakte

Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) darf ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (EPA) zur Verfügung stellen. Die Gematik, also die Nationale Agentur für digitale Medizin, hat die entsprechende Zulassung erteilt. Die Patientenakte soll ein sicherer digitaler Aufbewahrungsort für alle medizinischen Unterlagen der Allianz-Versicherten sein. Das soll Behandlungsverläufe verbessern und bürokratische Prozesse entlasten.

„Indem unsere EPA Versicherte mit ihren Ärzten und medizinischen Leistungserbringern vernetzt, können Behandlungen gezielter erfolgen. Und da die Nutzer all ihre medizinischen Daten jederzeit in der Hand haben, stärkt das ihre Selbstbestimmung als Patienten“, sagt Daniel Bahr, Vorstand der Allianz Privaten Krankenversicherung.

Nutzen können die Vollversicherten die elektronische Patientenakte über die Allianz Gesundheits-App. Versicherten mit Zusatztarifen steht die EPA ihrer gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung.

Ergo erweitert Angebot an Zahnzusatztarifen

Der Krankenversicherer Ergo hat neue Zahnzusatzversicherung auf den Markt gebracht: „Dental-Schutz“ für den Zahnersatz und „Dental-Vorsorge“ für den Zahnerhalt. Die neuen Tarife haben keine Gesundheitsfragen, keine Wartezeiten und sehen ein monatliches Kündigungsrecht vor. Als Sonderaktion müssen neue Kunden in den ersten sechs Vertragsmonaten nur 50 Prozent des Tarifbeitrags zahlen.

Je nach Tarifstufe erstatten die neuen Dental-Schutz-Tarife 75, 90 oder 100 Prozent einschließlich der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Dental-Vorsorge-Tarife decken Leistungen wie zum Beispiel Wurzel- und Parodontosebehandlungen, Kunststofffüllungen, Prophylaxeleistungen (inklusive professioneller Zahnreinigung) sowie Kieferorthopädie ab. Die Premiumvarianten bieten eine Erstattung bis zum fünffachen Satz der Gebührenordnung für Zahnärzte.

In der neuen Tarifwelt werden auch schmerzstillende Maßnahmen wie Akupunktur oder Vollnarkose übernommen. Ebenfalls im Leistungspaket enthalten sind unter anderem Schnarcher- und Knirscherschienen, Bleaching oder medizinisch notwendige Veneers.

 

Württembergische bietet Preisvorteile für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Die Württembergische Versicherung hat neue Kfz-Tarife auf den Markt gebracht. Dabei gibt es 20 Prozent Rabatt auf den Versicherungsbeitrag für Elektroautos und 10 Prozent Rabatt für Hybridfahrzeuge. Im Premium-Schutz sind außerdem spezielle Leistungen für diese Fahrzeuge wie zum Beispiel eine Allgefahrendeckung für den Akku integriert.

Im Rahmen der Überarbeitung der Kfz-Tarife hat die Württembergische ihren Schutzbrief verbessert. Er ist als Baustein auf Wunsch zusätzlich zur Kfz-Versicherung abschließbar und stellt schnelle Hilfe zum Beispiel bei einem Unfall oder einer Panne sicher. Reparaturen vor Ort, Rücktransport des defekten Fahrzeugs aus dem In- und Ausland und ein Mietwagen sind ebenso Bestandteile der Leistungen wie etwa die Übernahme von Bergungs- und Übernachtungskosten, Krankenrücktransport und die Beschaffung von Ersatzdokumenten im Ausland. Verbesserungen gibt es zum Beispiel bei den Mietwagenkosten: Die Württembergische bezahlt hier für einen Zeitraum bis maximal sieben Tage künftig 70 statt 50 Euro pro Tag. Sollte Pannenhilfe vor Ort erforderlich werden, erstattet die Württembergische ab sofort 150 statt 100 Euro.

Eine weitere Neuerung gibt es bei der Teilkaskoversicherung, bei der sowohl im Kompakt- als auch im Premiumschutz die Elementarschadendeckung um das Risiko des Vulkanausbruchs erweitert wurde.

Versicherungskammer mit neuer Grundfähigkeitsversicherung

Der Konzern Versicherungskammer erweitert sein Produktportfolio um die Grundfähigkeitsversicherung „Einkommens-Sicherung Aktiv“. Aufbauend auf einem Basisschutz, der Fähigkeiten abdeckt, die wir im Alltag brauchen (etwa Gehen, Hören, Sehen, Schmecken), kann der Versicherungsumfang – auch nachträglich – individuell zusammengestellt und berufsspezifisch erweitert werden.

Interessant für Eltern und Großeltern: Kinder können bereits ab fünf Jahren abgesichert werden und später im Zuge der Wechseloption ohne erneute Gesundheitsprüfung in die Berufsunfähigkeitsversicherung wechseln. „Einkommens-Sicherung Aktiv“ wird von der Bayern-Versicherung Lebensversicherung über alle Vertriebswege in den Geschäftsgebieten der Versicherungskammer Bayern, der Feuersozietät Berlin Brandenburg und der Saarland Versicherungen angeboten.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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