Umfrage

Jeder vierte Deutsche kann Wert des eigenen Haushalts nicht einschätzen

Während der Corona-Pandemie haben die meisten Menschen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht als sonst – trotzdem sieht sich rund jeder vierte Deutsche nicht in der Lage, den Wert seines Hausrates zu beziffern, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
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Eine Familie sitzt gemeinsam im Wohnzimmer: In Corona-Zeiten haben sich viele Deutsche etwas Besonderes für die eigenen vier Wände gegönnt.

41 Prozent der Deutschen haben während der Corona-Pandemie Anschaffungen für die eigenen vier Wände getätigt, die sonst nicht auf dem Plan gestanden hätten, wie eine Umfrage im Auftrag der Versicherungsplattform Cherrisk zeigt. Trotzdem können 21 Prozent der Deutschen den Wert des eigenen Hausrates nicht einschätzen.  

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Unter jenen Befragten, die sich getraut haben, den Wert ihres Haushaltes zu taxieren, hat die relative Mehrheit (18 Prozent) einen Wert von mehr als 20.000 Euro angegeben – das entspräche einer ungefähren Wohnungsgröße von 30 bis 40 Quadratmetern – die Faustformel mit 650 Euro pro Quadratmeter hilft dabei, den Hausrat zu schätzen, sofern er nicht genau ermittelt werden kann. 15 Prozent schätzten den gesamten Wert ihres Zuhauses auf mehr als 50.000 Euro.

Neue Anschaffungen sorgen zudem dafür, dass die Angst vor Diebstahl und Schäden im Wohnraum wächst. So haben 24 Prozent der Befragten seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Angst vor finanziellen Belastungen durch einen Einbruch oder schwere Schäden im Haushalt als zuvor.

Jeder Zehnte will bald Hausrat versichern

Diese Sorgen haben aber auch einen positiven Nebeneffekt, wie die Umfrage weiter zeigt: Denn jeder Zehnte (9 Prozent) hat sich während der Pandemie entweder eine Hausratversicherung zugelegt oder möchte innerhalb des kommenden halben Jahres eine abschließen – darunter überwiegend jüngere Menschen im Alter von 18 bis 44 Jahren (68 Prozent).

Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) gab indes an, bereits seit vielen Jahren eine Hausratversicherung zu besitzen. Das betrifft besonders die ältere Generation, im Alter ab 45 Jahren. Immerhin jeder Sechste in Deutschland hat allerdings keine Hausratversicherung und plant auch nicht, eine abzuschließen.

Diejenigen, die ihren Hausrat nicht absichern wollen, tun dies am häufigsten deshalb nicht, weil sie denken, der Wert sei dafür nicht hoch genug (19 Prozent). Weitere 15 Prozent sagen, sie hielten es für unnötig, eine solche Police abzuschließen, und genauso viele sagen zudem, dass sie sich eine Hausratversicherung gar nicht leisten können. 12 Prozent halten eine solche Absicherung für überbewertet, und weiteren 10 Prozent mangelt es an Vertrauen in die Versicherer.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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