Umfrage

Jeder dritte Deutsche hat Vertrauen in staatliche Rente verloren

Einer Umfrage zufolge befinden sich derzeit viele Deutsche in einem Zwiespalt: Einerseits hat mehr als ein Drittel der Bundesbürger kein Vertrauen mehr in die staatliche Altersvorsorge. Andererseits trauen sich viele nicht, ihr Geld während der anhaltenden Zinsflaute anderweitig anzulegen.
© picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Rentner beim Einkaufen: Viele Deutsche sind skeptisch, ob die staatliche Rente im Ruhestand ausreichen wird.

Mehr als ein Drittel der Deutschen hat einer aktuellen Umfrage des Geldanlageportals „Weltsparen“ zufolge das Vertrauen in die staatliche Rente verloren. Die Generation der 40- bis 49-Jährigen ist sogar noch misstrauischer: Von ihnen sind rund 53 Prozent skeptisch, ob staatliche Vorsorgemöglichkeiten für genug Geld im Alter sorgen können.

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Aber auch auf geografischer Ebene gibt es Unterschiede: So haben die Menschen im Osten Deutschlands deutlich mehr Misstrauen gegenüber der staatlichen Rente (41 Prozent). Das Problem: Auch private Vorsorgemöglichkeiten scheinen den Deutschen derzeit nicht wirklich zuzusagen. Rund 15 Prozent sagen etwa, dass in ihren Augen Investitionen in die Altersvorsorge aktuell grundsätzlich nicht sinnvoll sind.

Diese Einstellung kommt laut den Studienautoren wohl vor allem durch die anhaltenden Niedrigzinsen zustande. Drei von zehn Deutschen machen sich aus diesem Grund auch vermehrt finanzielle Sorgen um ihren Ruhestand. Bei Haushalten mit Kindern sind es sogar noch 10 Prozentpunkte mehr. Und: Rund 5 Prozent gaben an, sogar schon von Strafzinsen auf das Vermögen betroffen zu sein.

Immerhin: Junge Leute scheinen langsam umzudenken. So sagten 34 Prozent der Befragten aus der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, dass sie sich mehr Rendite in ihrer Vorsorge wünschen und deshalb auf Sparpläne setzen wollen.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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