Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
Um sorgenfrei in den Ruhestand zu blicken, braucht es professionelle Ruhestandsplanung. Damit Ihre Kundinnen und Kunden ihr bestes Leben leben können.
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Theo Westarp zeigt im Video, wie man dank guter Beratung und kluger Ruhestandsplanung mehr finanziellen Spielraum für die schönen Dinge hat.
Wie viel muss ich eigentlich schon heute auf der hohen Kante haben, damit ich meine Sparziele für das Rentenalter tatsächlich noch erreichen kann – und nicht etwa im Herbst des Lebens starke Abstriche an meiner Lebensqualität vornehmen muss?
Bei der Geldanlage-Plattform „Weltsparen“ (inklusive Tabelle) hat man nun diverse Berechnungen angestellt, um ratlosen Bürgern eine erste Orientierung zu bieten.
Auf Basis von Durchschnittsgehältern in verschiedenen Altersklassen haben die Anlageprofis die jeweils anzunehmenden Rentenlücken hergeleitet und davon ausgehend ermittelt, wie viel Erspartes 30-, 40-, 50- oder 60-Jährige möglichst schon haben sollten, um ihren Vermögensaufbauplan entspannt umsetzen zu können. Die Berechnungen basieren laut eigenen Angaben auf einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren bei Männern und Frauen.
Dabei liegt es auf der Hand, dass die Berechnungen mit stark schematischen Annahmen auskommen müssen:
„Das Nettogehalt aller Altersstufen wurde für eine bessere Vergleichbarkeit anhand folgender Annahmen berechnet: unverheiratet, keine Kinder, Steuerklasse 1, wohnhaft in einem alten Bundesland, gesetzlich pflichtversichert, zahlt Kirchensteuer“, schildern die Experten die Parameter der Analyse.
Zur Vereinfachung wurde angenommen, dass der „jeweilige aktuelle Lebensstandard im Alter gehalten“ werden soll. Tatsächlich ist aber davon auszugehen, dass eine heute 30- bis 60-jährige Person mit 67 eher einen höheren Lebensstandard haben wird – und diesen höheren Standard im Alter zu halten beabsichtigt.
Die Untersuchung legt ein durchschnittliches Einkommen der 30-Jährigen zugrunde, das laut einer Studie von Gehalt.de, bei 45.213 Euro pro Jahr liegt. Das entspricht wiederum einem monatlichen Nettogehalt von 2.319 Euro. Der gesetzliche Rentenanspruch für eine unverheiratete Person ohne Kinder liegt demnach bei rund 1.400 Euro pro Monat.
Damit fehlen aus Sicht der Experten im Schnitt monatlich über 900 Euro, um im Alter den heutigen Lebensstandard eines 30-Jährigen halten zu können. Bei 15 Jahren Rentenbezug fehlen im Alter hochgerechnet 165.000 Euro unter Berücksichtigung der Inflation, die durch Erspartes ausgeglichen werden müssen, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten.
Viele Finanzexperten würden empfehlen, mindestens zehn Prozent des Einkommens zu sparen. Das seien somit „bei heute 30-Jährigen bis zum Renteneintritt“ rund 125.000 Euro – Gehaltssprünge inklusive, schildern die Experten. Kurzum: „Auf dem Konto eines 30-Jährigen sollten sich heute bereits rund 40.000 Euro befinden, um die verbleibende Lücke zu schließen.“ Dabei seien noch nicht die Einkommenssteigerungen bis Renteneintritt berücksichtigt worden, die die Rentenlücke noch vergrößern würden.
Bei heute 40-Jährigen lauten die Parameter wie folgt: „40-Jährige verdienen in Deutschland derzeit im Schnitt 55.627 Euro, also circa 2.723 Euro netto im Monat“, heißt es bei Gelsparen.de. Die daraus resultierende gesetzliche Rente liege, gemäß aktuellen Prognosen, später einmal bei rund 1.650 Euro monatlich.
Um den aktuellen Lebensstandard eines 40-Jährigen halten zu können, würden somit bei Renteneintritt im Schnitt 1.070 Euro pro Monat fehlen, so die Beispielrechnung. „Bei 15 Jahren Rentenbezug, unter Berücksichtigung der Inflation, macht das im Alter insgesamt 190.000 Euro an fehlendem Kapital.“
Wie kann die Rentenlücke nun geschlossen werden? Zunächst der Blick darauf, was noch drin wäre in Sachen Sparpotenzial, wenn man erst mit 40 Jahren mit dem Sparen anfängt. Wer bis zum Renteneintritt zehn Prozent des Nettoeinkommens zurücklege, könne noch rund 95.000 Euro ansparen, so die Rechnung. Es bliebe also noch eine Lücke in gleicher Höhe von ebenfalls 95.000 Euro. Im Klartext: Exakt diese Summe sollte eine 40-jährige Person bereits heute für die Altersvorsorge auf dem Konto reserviert haben. Auch hier seien die Einkommenssteigerungen bis zum Renteneintritt noch nicht berücksichtigt, heißt es.
Seite 2: Wo sollte man mit 50 und 60 stehen?
Bei einem Alter von 50 Jahren wird von einem durchschnittlichen Einkommen von 58.121 Euro brutto im Jahr ausgegangen. Das monatliche Nettoeinkommen würde demnach bei 2.826 Euro liegen, die zu erwartende gesetzliche Rente bei etwa 1.700 Euro im Monat.
„Es ergibt sich ein für heute 50-Jährige im Ruhestand ein Minus von 1.130 Euro monatlich zum aktuell verfügbaren Budget“, halten die Analysten fest. Und weiter: „Bei 15 Jahren Rentenbezug, unter Berücksichtigung der Inflation, fehlen im Alter insgesamt 193.000 Euro.“
Auch hier wird wieder angenommen, dass ab sofort und bis zum Renteneintritt monatlich zehn Prozent des jeweiligen Nettogehalts für die finanzielle Absicherung gespart werden. 61.000 Euro kämen so noch zusammen. Die Schlussfolgerung lautet: 50-Jährige sollten zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens 132.000 Euro für das Alter auf dem Konto haben. Auch hier sei zu beachten, „dass Gehaltssteigerungen die Rentenlücke vergrößern“, ergänzen die Analysten.
Und die 60-Jährigen? „Das monatliche Einkommen 60-Jähriger liegt durchschnittlich bei 2.845 netto bei einem Jahresgehalt von 58.658 Euro“, so die Grundannahme. Bei einem unveränderten Verdienst entstehe daraus ein Rentenanspruch von rund 1.700 Euro.
Die Lücke zwischen bisherigen Einkommen und bisherigen Lebensstandard betrage 1.145 Euro monatlich. „Bei einer 15-jährigen Rentenzeit ergibt das eine Rentenlücke von insgesamt 190.000 Euro. Wenn ab sofort, und bis zum Renteneintritt mit 67, zehn Prozent des Nettoeinkommens gespart werden, können noch rund 27.000 Euro beiseite gelegt werden“, heißt es seitens der Experten – ihre Empfehlung lautet daher: „Wer im Alter nicht knausern möchte, sollte heute als 60-jährige Person bereits 163.000 Euro angespart haben.“
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