Durchschnittlich 1,3 Kilogramm mehr geben Interessenten bei ihrem Antrag für eine Risikolebensversicherung derzeit an. Diese leicht skurril anmutende Statistik im Zusammenhang zwischen Versicherungen und den Auswirkungen der Corona-Pandemie hat das Online-Vergleichsportal Check24 ermittelt.
Demnach rechnete das Portal die Kundenangaben im Zeitraum Februar bis Juni 2020 zum Body-Mass-Index auf eine 1,73 Meter große Musterperson um. Ergebnis: Insbesondere in der Altersgruppe zwischen 31 und 40 Jahren sei das höhere Gewicht auffällig. 1,6 Kilogramm sind Antragssteller in dieser Gruppe schwerer als vor der Corona-Zeit.
Die 41- bis 50-Jährigen bringen durchschnittlich 1,5 Kilogramm mehr auf die Waage als zuvor. Bei den jüngeren (18 bis 30 Jahre) sind es immer noch 1,2 Kilogramm und die 51- bis 61-Jährigen schneiden mit durchschnittlich einem Kilogramm mehr vergleichsweise gut ab.
„Während der Ausgangsbeschränkungen war es für viele Verbraucher schwieriger, sich fit zu halten, da Sportangebote und Fitness-Studios wegfielen“, sieht Björn Zollenkop, Geschäftsführer Vorsorgeversicherungen bei Check24, den Grund für diese Entwicklung.
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Körpergröße und Gewicht seien allerdings neben dem Alter wichtige Faktoren zur Einschätzung des Gesundheitsrisikos. Versicherer berechnen unter anderem daraus das Sterblichkeitsrisiko. Ein hohes Gewicht führe statistisch gesehen häufiger zu Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen. Die Statistik wiederum bildet die Grundlage für die Prämiengestaltung. Ab welchem Verhältnis von Körpergröße und Gewicht Risikozuschläge erhoben werden, sei sehr unterschiedlich, so Zollenkop.
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