Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Zurich setzt auf Digitalisierung in der Gewerbesparte, die LV 1871 unterstützt Makler in der Corona-Krise, die Biometriepolicen der Continentale sind nun auf Vers.Diagnose verfügbar, bei der Inter gibt es neue Leistungen in der privaten Cyberpolice, die Basler hat ihre BU-Schutz verbessert, die Generali bietet Videoanrufe zur Schadenregulierung an und auf Facebook gibt es eine neue Gruppe für Versicherungsmakler.
© dpa
Zurich-Schriftzug in Köln: Der Versicherer setzt weiter Kurs auf die Digitalisierung.
Zurich macht Gewerbepolice noch digitaler

Der „Firmen Modularschutz“ der Zurich ist bereits seit längerer Zeit online abschließbar – nun hat der Versicherer seine Online-Strecke für die Gewerbepolice noch einmal überarbeitet: Statt 50 gibt es ab sofort 350 wählbare Betriebsarten. So soll der Abschluss noch schneller und einfacher klappen. Auch ist der zulässige Jahresumsatz von 500.000 auf eine Million Euro gestiegen. Bei der Sachversicherungssumme ging es von 300.000 auf bis zu 500.000 Euro nach oben. In der Betriebshaftpflicht hat die Zurich zudem die Deckungssumme von 3 auf 5 Millionen Euro erhöht.

Mit dem Produkt wolle Zurich vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen aus den Branchen Handel, Handwerk, Dienstleistung, Gastronomie und aus dem Baunebengewerbe ansprechen.

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LV 1871 startet Online-Partnerprogramm für Makler

Aufgrund der Corona-Krise müssen viele Versicherungsmakler derzeit umdenken und ihr Geschäft weiter digitalisieren. Die Lebensversicherung 1871 reagiert darauf mit einem neuen Online-Programm für ihre Vertriebspartner.

Der Versicherer konzentriert sich dabei auf die folgenden beiden Säulen: Nötiges Wissen sowie die richtigen Tools, um das Maklergeschäft zukunftsfähig aufzustellen. Den digitalen Partnern wird ein Schulungsangebot mit Online-Seminaren und Tutorials rund um die Themen E-Mail- und Social-Media-Marketing sowie Suchmaschinenoptimierung und -werbung geboten. Enthalten sind auch redaktionell aufbereitete Inhalte für die eigenen Marketingaktivitäten der Teilnehmer.Über den Online-Shop der LV 1871 können Vermittler auf ausgewählte personalisierbare Werbegeschenke für ihre Kunden zugreifen. Ebenfalls inkludiert ist ein jährlicher kostenloser Website-Check durch die Experten des Versicherers. Auf den Einstieg in die Videoberatung via Software gibt es Rabatte. Bei Fragen bietet der Versicherer einen Beratungsservice.

Anmelden können sich Vermittler, die bestimmte Aufnahmekriterien erfüllen: So sollte eine eigene, responsive Website mit selbst geschriebenen Texten, Keywords mit Lokalbezug und einer „Call-to-Action“-Funktion bereits vorhanden sein. Ebenso benötigen sie einen vollständigen Google-My-Business-Eintrag und sollten in lokalen Online-Branchenbüchern gelistet sein. Auch die Präsenz auf mindestens einem Social-Media-Kanal mit einer wöchentlichen Aktivität pro Woche ist Voraussetzung. Über das Partnerportal sollten Teilnehmer bereits an die LV 1871 angebunden sein und mindestens eine Veranstaltung des Versicherers pro Jahr besuchen.

BU und EU der Continentale auch auf Vers.Diagnose verfügbar

Die Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen (BU beziehungsweise EU) der Continentale Lebensversicherung sind ab sofort auch auf der Vermittlerplattform Vers.Diagnose zu finden. Das digitale Tool ist aus einer Kooperation des Analysehauses Franke und Bornberg mit der Munich Re entstanden. Es ermöglicht eine parallele Risikoprüfung bei verschiedenen Versicherern. „Durch die Kooperation mit Vers.Diagnose gehen wir einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft“, kommentierte Helmut Hofmeier, Vorstand der Continentale Lebensversicherung, den Schritt.

Inter hat private Cyberversicherung neu justiert

In der heutigen Zeit wird auch eine private Absicherung gegen Cybergefahren immer wichtiger. Aus diesem Grund hat die Inter ihren „Cyberguard“ noch einmal verbessert. Neben einer veränderten Laufzeit wurde das Leistungspaket vereinheitlicht und im Sinne des Kunden die Bindung an eine bestimmte Sicherheitssoftware aufgehoben.

Hier sind alle Neuerungen im Überblick:
  • Sicherheitssoftware:

Jede beliebige Virensoftware wird im Schadenfall akzeptiert.

  • Keine Vertragsbindung:

Der Schutz verlängert sich automatisch – bei der Möglichkeit, monatlich zu kündigen.

  • Leistungs-Upgrade-Garantie:

Zukünftige Leistungsverbesserungen gelten automatisch ohne Änderungen der Prämie – auch für alle Bestandskunden.

  • Versicherungsschutz:

Ab sofort ist die ganze Familie mitversichert, die zusammen in einem Haushalt lebt. Neben dem bereits vorhandenen Schutz bei Cyber-Mobbing sind nun wesentliche Leistungen, die den Ruf im Internet schützen, als Reputationsschutz zusammengefasst.

Basler erweitert BU-Schutz

Seit Kurzem gibt es in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der Basler einige neue Leistungen. So hat der Versicherer unter anderem die Rentenhöhen für Schüler, Studenten und Existenzgründer erhöht. Bereits ab einem Anteil der Bürotätigkeit von 70 Prozent (bisher 75 Prozent) werden Berufstätige in eine bessere Berufsklasse eingestuft – und zahlen somit günstigere Beiträge. Für Schüler steigt die maximale monatliche Rentenhöhe bei Vertragsanschluss auf 1.500 Euro. Studenten und Existenzgründer können eine maximale Monatsrente von 2.000 Euro absichern.

Und auch in den Bedingungstexten gibt es einige Neuerungen:
  • Die Nachversicherung ohne Anlass – also die Erhöhung der Absicherung – ist einmalig in den ersten fünf Jahren und zu Beginn des elften Jahres möglich.
  • Bei schweren Erkrankungen und Ereignissen wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Koma sowie eingeschränkter Lungen-, Nieren- und Leberfunktion wird bis zu 15 Monate als Soforthilfe die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente gezahlt.
  • Kunden erhalten durch eine weitere Bedingungsverbesserung bis zu sechs Monatsrenten Überbrückungshilfe für den nahtlosen Übergang vom Krankentagegeld beziehungsweise Krankengeld zur Berufsunfähigkeitsrente. Dies ist im Basler Arbeitsunfähigkeitsschutz integriert.
Generali bietet Schadenregulierung per Video an

Kunden der Generali können Schäden ab sofort per Videoanruf regulieren. Ohne Besichtigungstermin und nur durch die Kontaktaufnahme über das Smartphone sollen die Schadenregulierer eine Sicht auf die Schadensituation vor Ort erlangen. So will der Versicherer eine schnelle Hilfe für Kunden und einen frühen Einsatz geeigneter Schadenmanagement-Maßnahmen ermöglichen.

Stimmt der Kunde einer Schadenregulierung per Video zu, bekommt er einen Link zur Videosession per SMS-Einladung übermittelt. Der Schadenregulierer führt das Gespräch, begutachtet die Schäden und nimmt geeignete Bildabzüge auf. In einer Pilotphase wurde das neue Video-Tool bereits im März getestet – laut Generali mit Erfolg.

Kooperationspartner der neuen Technologie ist das Start-up MotionsCloud in München, zu deren Gründergesellschaften die Generali zählt.

„In Zeiten der Corona-Krise erleben wir, wie Technologie ein Schlüsselelement der Prävention sein kann“, sagt Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland. „Die Schadenregulierung per Video ist ein Beispiel dafür, wie wir für unsere Kunden eine neue Normalität schaffen, die sicherer, moderner und effizienter ist.“

[corona_telegram]

Facebook-Gruppe für Makler ermöglicht Austausch über alternative Vergütungsmodelle

Gemeinsam mit dem Fachanwalt Norman Wirth und dem Vertriebscoach Jörg Laubrinus hat der Unternehmensberater Peter Süßengut eine neue Facebook-Gruppe ins Leben gerufen: Unter dem Namen „Servicevereinbarungen – die Lösung für Versicherungsmakler“ sollen sich Versicherungsmakler jederzeit über Servicevereinbarungen austauschen können.

„Teilnehmer in Online-Seminaren bitten mich wiederholt darum, einen Ort für ungezwungen Austausch über alternative Vergütungsmodelle zu schaffen“, so Peter Süßengut. Diesem Wunsch sei er nun gefolgt. Derzeit gibt es mehrere Videos, die grundlegende Fragen zum alternativen Vergütungsmodell beantworten. Eine davon ist die wiederkehrende Frage danach, welche Dienstleistungen als Teil von Servicevereinbarungen angeboten werden dürfen.

„Gruppen sind ein hervorragendes Mittel, um miteinander in den Austausch zu kommen. Ich freue mich auf interessante Diskussionen und direkten Austausch mit den Mitgliedern“, sagt auch Vertriebscoach Laubrinus.

„Mein Ziel ist es nicht, dass alle 14 Tage ein Posting erscheint. Ich wünsche mir einen lebendigen Austausch mit Euch und untereinander. So schaffen wir gemeinsam den Mehrwert dieser Gruppe“, so Initiator Peter Süßengut in seinem Begrüßungsvideo für neue Mitglieder. Interessenten können ab sofort kostenlos beitreten.

>>> Hier geht es zur Gruppe.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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