Rentenerhöhung

Im Osten steigen die Renten im Sommer um 4,2 Prozent

Die Corona-Krise wirkt sich nicht negativ auf die Rentenbezüge aus. Vielmehr steigen die Bezüge ab 1. Juli 2020 um 4,20 Prozent in Ostdeutschland und um 3,45 Prozent im Westen. Damit folge die Rentenentwicklung der guten Lohnentwicklung, so Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD).
© dpa/ picture-alliance/ Ralf Hirschberger
Guten Nachrichten in diesen Tagen für die Rentner im Deutschland: Ab 1. Juli gibt es mehr Geld. 3,45 Prozent in den alten und sogar 4,2 Prozent in den neuen Ländern.

Die Rentner in Deutschland erwartet ab 1. Juli eine deutliche Rentenerhöhung. Wie das Bundessozialministerium mitteilt, werden die Altersbezüge in Westdeutschland um 3,45 Prozent und um 4,20 Prozent im Osten des Landes steigen. Damit erhöht sich im Osten auch der aktuelle Rentenwert von derzeit 96,5 Prozent auf 97,2 Prozent.

Es gilt das Grundprinzip, dass die Renten den Löhnen folgen. In guten wie in schlechten Zeiten. Auch in ungewissen Zeiten steht die Rentenversicherung für Verlässlichkeit“, sagt Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD). Diese Rentenanpassung folge der guten wirtschaftlichen Entwicklung und die Angleichung der Renten in Ost und West schreite voran. Auf die Rentenversicherung sei Verlass, auch in Krisenzeiten wie jetzt angesichts der Corona-Krise.

Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung betrage laut Statistischem Bundesamt 3,28 Prozent in den alten Ländern und 3,83 Prozent in den neuen. Aufgrund der vorliegenden Daten werde daher der Rentenwert ab dem 1. Juli angepasst. Im Westen von gegenwärtig 33,05 Euro auf 34,19 Euro und im Osten von 31,89 Euro auf 33,23 Euro. Dies entspricht der genannten prozentualen Rentenanpassung von 3,45 Prozent in den alten Ländern und von 4,20 Prozent in den neuen Ländern.

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Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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