Die zunehmende Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland stürzt die Versicherer in ein Dilemma: Je vorsichtiger sie sich verhalten, um Mitarbeiter, Vertriebspartner und Kunden vor einer Ansteckung zu schützen, desto mehr Kosten fallen an – infolge ausgefallener Events, Tagungen und Meetings sowie aufgrund von Störungen im Betriebsablauf – zumal nicht gewiss ist, wie lange die Krise noch andauern wird. Umgekehrt gilt natürlich: Ein Unternehmen, dass seine Belegschaft vor einer Erkrankung bewahrt, sichert auch die Handlungsfähigkeit des Unternehmens – und damit den Ertrag von morgen.
Klar ist aber: Die aktuelle Unsicherheit ist gerade für eine Branche, die vom direkten Austausch lebt, nur schwer zu ertragen. Immerhin: Manche Branchenteilnehmer wollen sich von der „Wie-geht-es-jetzt-nur-weiter?“-Stimmung gar nicht erst anstecken lassen – zum Beispiel Norbert Porazik, Chef des Maklerpools Fonds Finanz. Auf Facebook stellte er am Dienstag klar:
„Die MMM findet statt. Es sei denn sie wird verboten. Aber die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.“
Die MMM Messe, die am 24. März in München steigen soll, gehört traditionell zu den Branchenhighlights im Frühjahr. Wird Poraziks Ansage Signalwirkung haben? Zumindest im Moment deutet eher wenig darauf hin. Der Versicherungsverband GDV hat zum Beispiel seine internationale Regulierungskonferenz in Berlin „auf unbestimmte Zeit“ vertagt. Und auch die Debeka verschob ihre ebenfalls für den gestrigen Dienstag anberaumte Jahrespressekonferenz lieber in den virtuellen Raum.
Auch eine am Dienstagnachmittag gestartete Blitzumfrage von Pfefferminzia unter knapp 20 Versicherern zeigt – die Devise in den Vorstandsetagen lautet derzeit eher: „Im Zweifel lieber absagen und wegbleiben“. Drei Wochen im Voraus festlegen, wie es Norbert Porazik tat? Schwierig. „Wir fahren mit konkreten Maßnahmen auf Sicht und handeln schnell und situativ“, schildert Zurich-Deutschlandsprecher Bernd Engelien – und findet sich damit in guter Gesellschaft. Apropos „auf Sicht“: „Lieber ein Lächeln riskieren als einen Handschlag“, lautet die freundliche Empfehlung im Talanx-Konzern.
Die Statements der von Pfefferminzia kontaktierten Pressestellen finden Sie im Folgenden im Wortlaut. Die Frage lautete:
Wie wirkt sich die Corona-Krise Stand jetzt auf die Reise- und Veranstaltungsplanung Ihres Hauses und gegebenenfalls Ihrer Tochterunternehmen aus?
Die Rückmeldungen sind alphabetisch nach Unternehmen geordnet. Es ist möglich, dass sich weitere Versicherer zu Wort melden. Diese werden der Übersicht hinzugefügt, sobald uns diese vorliegen.
Ein Sprecher der Allianz Deutschland erklärt:
„Aktuell gibt es bei der Allianz Deutschland ein Reiseverbot für China, Südkorea, Iran und für die italienischen Provinzen Lombardei, Emilia Romagna und Venetien. Dienstreisen innerhalb der APAC-Region und Europa inklusive Deutschland sollen auf ein Minimum reduziert werden. Diese Vorgaben werden je nach weiterer Entwicklung angepasst. Wir informieren unsere Mitarbeiter darüber regelmäßig sowohl über Mail-Kaskaden als auch über unser Intranet.
Sollte ein Mitarbeiter aus einer kritischen Region [China, Südkorea, Iran sowie Lombardei (einschließlich Mailand), Emilia Romagna oder Venetien] zurückkommen oder dies auf eine Person im Haushalt des Mitarbeiters zutreffen, wird der Mitarbeiter zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach seiner Rückkehr nicht in den Betriebsstätten der Allianz eingesetzt. Es wird dann, wenn möglich auf Arbeit im Homeoffice ausgewichen.
Auch Besuchern, Gästen und Externen wird für den Fall einer Rückkehr aus einer kritischen Region der Zugang auf das Betriebsgelände nicht gestattet. Entsprechende Informationstafeln weisen an allen Standorten bundesweit darauf hin.“
Christoph Bohn, Vorstandsvorsitzender des Alte Leipziger-Hallesche Konzerns, sagt:
„Wir haben eine Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich auch für unsere Kunden den Service – insbesondere aktuell in der Krankenversicherung – aufrecht zu erhalten. Deshalb haben wir uns im Alte Leipziger-Hallesche Konzern beispielsweise entschlossen auf Dienstreisen weitestgehend zu verzichten. Mitarbeiter, die einen Telearbeitsplatz zuhause haben und nur tageweise ins Büro kommen, arbeiten ab sofort vollständig von zuhause aus. Außerdem forcieren wir mobiles Arbeiten im Homeoffice.“
Eine Sprecherin der Axa Konzern AG lässt wissen:
„Geschäftsreisen in die offiziell als Risikoregion eingestuften Gebiete sind zurzeit untersagt. Wir beobachten die Lage sehr eng und stehen dazu im regelmäßigen Austausch mit der Axa-Gruppe und den lokalen Behörden. Sollte sich die Situation verschärfen, sind wir kurzfristig in der Lage, weitere notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Für private Reisen empfehlen wir Mitarbeitenden, sich über die aktuelle Entwicklung zum Corona-Virus in der Region, in die sie reisen zu informieren und bei verdächtigen Symptomen den Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt zu konsultieren.“
Der Hauptbevollmächtigte von Canada Life in Deutschland, Markus Drews, erklärt:
„Wie vermutlich viele Unternehmen beschäftigt auch uns derzeit das Thema Corona-Virus. Die Sicherheit unserer Mitarbeiter steht dabei an erster Stelle. Alle Dienstreisen in Risikogebiete sind auch bei uns untersagt. Zudem empfehlen wir Mitarbeitern als Präventivmaßnahme größere Menschenmengen bei der An- und Abreise sowie größere Veranstaltungsgruppen zu meiden. Alle aktuell anstehenden Dienstreisen, sofern diese Zug, Flug oder das Aufeinandertreffen mit größeren Menschenmengen beinhalten, werden nach Möglichkeit in Online-Meetings umgewandelt. Wir beobachten die Situation weiter um unsere Maßnahmen entsprechend anpassen zu können.“
Ein Sprecher der Debeka teilt mit:
„Als Großunternehmen verfügen wir über ein Notfallmanagement, das auch einen Pandemie-Fall berücksichtigt. Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus befasst und bis auf weiteres folgende präventive Maßnahmen ergriffen:
Martin Gräfer, Vorstand Versicherungsgruppe die Bayerische, berichtet:
„Es ist sicher nicht angemessen, im Zusammenhang mit der derzeitigen Lage an Corona-Virusinfektionen in Panik zu verfallen. Dennoch erscheint es sinnvoll, Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko für alle Mitarbeiter und auch für das Unternehmen zu reduzieren.
Deshalb geben wir folgende Handlungsempfehlungen für Dienstreisen und Großveranstaltungen. Dabei gibt es aber kein Verbot, sondern es liegt im eigenen Ermessensspielraum der Mitarbeitenden:
Ein Sprecher der Generali Deutschland erklärt:
„Von Beginn der Meldungen an, hat die Generali in einem sehr frühen Stadium Reiseregeln und Präventivmaßnahmen beschlossen, um sowohl die Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten als auch die Kontinuität des Geschäftsbetriebs und des Services gegenüber Kunden und Vertrieben sicherzustellen.
Folgende Maßnahmen gelten für die Generali Deutschland bis auf weiteres und werden täglich mit Blick auf aktuelle Entwicklungen angepasst. Darunter fallen:
Nach der Implementierung der beschriebenen Maßnahmen haben wir keine Beeinträchtigung des normalen Geschäftsbetriebs des Unternehmens. Wir verfolgen weiterhin täglich die Situation und passen die Maßnahmen entsprechend an.“
Mathias Bühring-Uhle, Leiter des Krisenstabs der Gothaer und Mitglied des Vorstands, lässt mitteilen:
„Die Gothaer hat in Anbetracht der steigenden Fallzahlen den Krisenstab aktiviert und erste Vorsorgemaßnahmen in die Wege geleitet, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurde aber noch keine Krise ausgerufen.
Zu den Maßnahmen zählen neben Verhaltensempfehlungen wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen oder der Nutzung der bereitgestellten Desinfektionsmittelspender. Zudem gibt es klare Anweisungen, zu Hause zu bleiben und den Arzt zu kontaktieren, wenn Mitarbeiter selber Symptome wie Fieber aufweisen, bei Angehörigen der Verdacht auf eine Infektion besteht oder sie behördlich unter Quarantäne gestellt wurden oder der Betroffene oder seine Angehörigen in den letzten 14 Tagen aus einem der vom Robert Koch Institut identifizierten Risikogebiete zurückgekehrt ist.
Dienstreisen in Risikogebiete sind untersagt, sonstige Dienstreisen und Veranstaltungen mit größerer Teilnehmerzahl sind auf das unbedingt notwendige Maß reduziert.“
HanseMerkur-Sprecher Heinz-Gerhard Wilkens verlautbart:
„Auf etwaige Ausnahmesituationen, die durch das Coronavirus ausgelöst werden könnten, ist die HanseMerkur gut vorbereitet. Wie für andere Notfallszenarien halten wir auch für Epidemien beziehungsweise Pandemien spezielle Notfallpläne bereit, Schlüsselfunktionen wurden definiert. Je nach Eskalationsstufe haben die Verantwortlichen bereits Ende Januar 2020 damit begonnen, unterschiedliche Reaktionsschritte zu erarbeiten. Präventiv wurden so alle Mitarbeiter schon vor Wochen zu verstärkter Handhygiene aufgefordert, und es wurden mehr Spender mit Desinfektionsmitteln aufgestellt. Hygieneanleitungen wurden – auch mit Verweisen auf Kurzfilme im Netz – intensiviert, Hygienevorschriften für alle im Haus Tätigen verschärft. Es erging auch die Empfehlung, auf das Händeschütteln – schon wegen der Ansteckungsgefahr in der aktuell herrschenden Grippesaison – zu verzichten.
Angesichts der zugespitzten Lage auch in Norddeutschland und der ersten Corona-Fälle in Hamburg hat der Vorstand am 28. Februar 2020 einen Krisenstab, geleitet vom Vorstandsvorsitzenden Eberhard Sautter und unter Beteiligung des Betriebsrats, gebildet und wichtige Änderungen der Arbeitsabläufe, die der Aufrechterhaltung eines störungsfreien Betriebes dienen, eingeleitet.
Seit Montag, 2. März 2020, arbeiten alle Telearbeiter bis auf weiteres von ihren Heimarbeitsplätzen aus. Auf Dienstreisen mit Bahn oder Flugzeug soll zunächst bis zum 16. März 2020 verzichtet werden. In Ausnahmefällen ist dabei auf PKW-Fahrten zurückzugreifen.
Zudem werden interne Meetings und externe Besuche zugunsten elektronischer Kommunikationswege und Videokonferenzen auf ein Minimum beschränkt.
Die Heimarbeitsplätze lassen sich kurzfristig von derzeit 300 auf bis zu 800 hochfahren, was den Betrieb der HanseMerkur auch im Notfall sicherstellen soll. Große Input-/Output-Management-Aufgaben sind schon jetzt auf Dienstleister verlagert, die bundesweit tätig sind, wie etwa die Deutsche Post AG.
Die HanseMerkur steht auch in engem Kontakt mit den Hamburger Gesundheitsbehörden. Im Mittelpunkt steht immer die Fürsorgepflicht als Arbeitgeber gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Angehörigen.“
Aktualisierung am 5. März:
Auf Dienstreisen mit Bahn oder Flugzeug soll zunächst bis zum 31. März 2020 verzichtet werden.
Externe Besucher werden in der Hauptverwaltung in Hamburg bis auf weiteres nicht mehr empfangen. Eine telefonische Beratung hierzu findet unter 040-4119-0 statt.
Holger Brendel, Pressesprecher der Huk-Coburg, stellt klar:
„Die Huk-Coburg empfiehlt ihren Mitarbeitern, nur noch solche Dienstreisen anzutreten, die nicht verschoben oder abgesagt werden können. Im Haus haben wir gebeten, Veranstaltungen, an denen voraussichtlich mehr als 30 Personen oder der überwiegende Teil einer Abteilung oder eines Standortes teilnehmen, zu verschieben.“
Eine Sprecherin der Inter Versicherungsgruppe erklärt:
„Wir haben die Entwicklungen natürlich ständig im Auge. Unsere Mitarbeiter sollen bis auf Weiteres nur zwingend notwendige Dienstreisen antreten.“
Für Munich Re und deren Konzerntochter Ergo gilt laut eines Munich-Re-Sprecher Folgendes:
Ein Sprecher der Nürnberger erklärt:
„Unser Steuerungskreis bewertet jeden Tag die aktuelle Situation und stimmt eventuelle Maßnahmen ab. Im Augenblick gehen wir davon aus, dass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden können – unter Berücksichtigung erhöhter Hygieneschutzmaßnahmen.“
R+V-Sprecher Karsten Eichner betont „Stand heute 12 Uhr (Änderungen sind lagebedingt natürlich jederzeit möglich)“:
„Die R+V empfiehlt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Präsenztermine zu vermeiden und auf die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens zurückzugreifen. Auf einen Besuch von internen und externen Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen sollte möglichst verzichtet werden.
Zurzeit gilt bei der R+V ein Verbot von Dienstreisen nach Ost- und Südostasien sowie Norditalien. Die R+V rät grundsätzlich auch dazu, Reistätigkeiten zu minimieren und Geschäftstermine mittels Telefon oder Skype wahrzunehmen.“
Signal-Iduna-Pressereferent Claus Rehse teilt mit:
„Aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation und der offiziellen Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus sehen wir derzeit noch keine Veranlassung, Dienstreisen und Veranstaltungen komplett ausfallen zu lassen. Allerdings prüfen wir in jedem Fall, ob eine Dienstreise zum aktuellen Zeitpunkt zwingend erforderlich und nicht beispielsweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzt werden kann. Analoges gilt auch für die Teilnahme an externen Veranstaltungen. Für größere interne Veranstaltungen empfehlen wir, diese möglichst auszusetzen. Die Entscheidung darüber obliegt aber den verantwortlichen Führungskräften.“
Nelli Schieke, Bereichsleiterin Personal bei Swiss Life, erklärt:
„Die Entwicklungen um das Corona-Virus verfolgen wir sehr ernst. Bei Swiss Life hat sich eine Taskforce hierzu gebildet. Wir haben frühzeitig und prophylaktisch unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen intensiviert, darunter ein gruppenweites Dienstreiseverbot in besonders betroffene Länder und Regionen ausgesprochen, den Einsatz an Desinfektionsmittelspendern an unseren Standorten verstärkt und setzen eine laufende interne Kommunikation mit Updates und Hygienehinweisen um. Von der Teilnahme an externen Großveranstaltungen raten wir ab, unsere anstehenden Mitarbeiter-Events an unseren Standorten haben wir deshalb auch abgesagt. Grundsätzlich sind sämtliche Termine auf ihre Notwendigkeit zu hinterfragen und im Zweifel eine digitale Durchführung oder Telepräsenz/Telefon jederzeit vorzuziehen und von mobilem Arbeiten Gebrauch zu nehmen.“
Für Talanx und deren Konzerntochter HDI berichtet ein Talanx-Sprecher:
„Unser Handeln orientiert sich an den drei Eckpfeilern:
Wir haben den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Betriebssicherheit jederzeit im Blick und messen beidem sehr hohe Bedeutung zu. Wir verfügen über ein professionelles Business-Continuity-Management und Notfallpläne. Diese werden regelmäßig überprüft und trainiert, so dass wir der Einschätzung sind, auf ungewöhnliche Situationen gut vorbereitet zu sein.
Unter anderem prüfen wir aufgrund der Corona-Ausbreitung regelmäßig, ob die aktuelle Situation die Absage von Veranstaltungen und Reisen erfordert. Aufgrund der Corona-Ausbreitung gilt aktuell in der Talanx-Gruppe, dass bei jeder Veranstaltung und jedem Meeting mit größerem Teilnehmerkreis geprüft werden muss, ob der Termin stattfinden kann oder verschoben werden sollte, beziehungsweise ob er gegebenenfalls alternativ als Videokonferenz durchgeführt werden kann.
Auf Reisen, die – je nach aktueller Lage – mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden sind, soll derzeit verzichtet werden.
Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, mobil von zuhause aus zu arbeiten. Die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, trägt dazu bei, den Betrieb der Talanx Gruppe sicherzustellen.
Zudem weisen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf hin, die normalen vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygiene-Maßnahmen und zum Beispiel die Niesettikette einzuhalten. Unter dem Motto: „Lieber ein Lächeln riskieren als einen Handschlag.“
Pressesprecherin Simone Szydlak teilt mit:
„Als ausschließlich in Deutschland tätiger Versicherungskonzern fallen bei uns in der Regel keine Dienstreisen ins Ausland an. Bei anstehenden Inlandsreisen lassen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eigenverantwortlich entscheiden, welche Veranstaltungen sie besuchen und von welchen sie zurzeit lieber Abstand nehmen möchten.
Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos am Arbeitsplatz haben wir alle Kolleginnen und Kollegen zentral an die ohnehin geltenden Hygieneempfehlungen erinnert. Zusätzlich haben wir die Zahl der Desinfektionsmittelspender erhöht. Von der sonst üblichen Begrüßung durch Handschlag raten wir bis auf weiteres ab. Vom Volkswohl Bund organisierte Veranstaltungen finden, unter Berücksichtigung angemessener Hygienevorkehrungen, wie geplant statt.“
Bernd Engelien, Pressesprecher der Zurich Gruppe Deutschland, erklärt:
„Grundsätzlich haben wir zum Corona-Virus sowie für vergleichbare Ereignisse einen Krisen- beziehungsweise Business Continuity-Plan. Um unseren Kunden den gewohnten Service und die gewohnte Erreichbarkeit zu bieten und gleichzeitig eventuelle gesundheitliche Risiken für Mitarbeitende möglichst auszuschließen, wurden bereits verschiedene Maßnahmen getroffen.
Wir setzen stark auf eine durchgehende Kommunikation beispielsweise in Richtung Mitarbeitende und Vertriebspartner auf unseren Kommunikationskanälen. Dabei reagieren wir auf alle aufkommenden Fragen und geben beispielsweise Tipps und Handlungsempfehlungen, beispielsweise zu den Themen Handhygiene, Meetings und Reisen.
Auch haben wir in den Gebäuden die Zahl der Desinfektionsmittelspender erhöht. Unser Flexwork-Modell sieht grundsätzlich auch die Möglichkeit von Homeoffice vor.
Konzernweit sehen wir grundsätzlich bis auf weiteres von internationalen Flüge ab, da wir vermeiden wollen, dass Mitarbeitende im Fall von Grenzschließungen im Ausland „stranden“. Die Ausrichtung von größeren Meetings und Konferenzen wird jeweils kritisch überprüft.
Insgesamt gilt, dass die Entwicklung der aktuellen Lage sehr dynamisch ist – das heißt hier fahren wir mit konkreten Maßnahmen auf Sicht und handeln schnell und situativ. Über die Lage und eventuell zu ergreifenden Maßnahmen beraten wir zweimal täglich in einer Expertenrunde. Dazu sind wir auch in ständigem Austausch mit den Behörden.“
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