Im kommenden Jahr

Beiträge in der GKV steigen stärker als in der PKV

Sowohl gesetzlich als auch einige privat krankenversicherte Menschen in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit Beitragserhöhungen rechnen – erstere aber wohl stärker als letztere. Schuld sind die Niedrigzinsphase und gesetzliche Regelungen.
© PKV-Verband
Die Grafik vergleicht die Beitragseinnahmen der PKV und der GKV.

Knapp die Hälfte der Menschen in der privaten Krankenversicherung (PKV) müssen im kommenden Jahr höhere Beiträge zahlen. Zwar fallen diese laut PKV-Verband stärker aus als in den vergangenen Jahren. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seien diese aber noch deutlicher spürbar.

Das zeige die aktuell vom Wissenschaftlichen Institut der PKV errechnete Beitragsentwicklung beider Krankenversicherungs-Systeme. Der „Vergleich zu den Beiträgen der gesetzlichen Kassen im selben Zeitraum macht deutlich, dass die privaten Krankenversicherer ein stabiles Beitragsniveau sicherstellten und die Beitragsentwicklung vergleichsweise niedrig ausgefallen ist“, schreibt der Verband auf seiner Internetseite.

Und das sind die Zahlen: Von 2010 bis 2020 ergebe sich in der PKV ein Anstieg der Beitragseinnahmen um 25,3 Prozent und in der GKV um 45,6 Prozent je Versicherten. Über den gesamten 10-Jahres-Zeitraum betrage die durchschnittliche jährliche Steigerung 2,3 Prozent in der PKV und 3,8 Prozent in der GKV.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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