Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Die Bundesbürger haben etwa eine Billion Euro in Investmentfonds angelegt. Ihr Wissen zu diesen Anlagen ist aber eher unterdurchschnittlich. So wissen zum Beispiel nur 21 Prozent, was der Unterschied zwischen Aktienfonds und gemischten Fonds ist. Den Unterschied zwischen Rentenfonds und Rentenversicherung kennt auch nur jeder Fünfte.
Das geht aus einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 1.000 Deutschen im Auftrag der Vermögensaufbau-Plattform Rentablo hervor.
Den Unterschied zwischen Indexfonds und Indexzertifikaten kannte danach nicht mal jeder Zehnte (7 Prozent). Ähnlich schlecht stand es mit dem Wissen um Sparmöglichkeiten beim Ausgabeaufschlag (10 Prozent) und bei Bestandsprovisionen (5 Prozent).
„Mit den technischen Daten ihres Smartphones kennen sich die Deutschen vermutlich besser aus als mit Fonds, obwohl dort eine beträchtliche Summe der privaten Ersparnisse steckt”, sagt Studien-Initiator André Rabenstein, Geschäftsführer von Rentablo.
Je höher das Einkommen, desto umfangreicher das Wissen
Auffällig bei den Studienergebnissen: Befragte mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr pro Monat kennen sich deutlich besser aus als der Durchschnitt der Befragten. So gaben in dieser Gruppe immerhin 30 Prozent an, den Unterschied zwischen Aktienfonds und gemischten Fonds sowie den zwischen Rentenfonds und Rentenversicherung zu kennen.
„Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass das Finanzwissen der Deutschen nicht nur allgemein schlecht, sondern auch sehr ungleich verteilt ist“, sagt André Rabenstein. „Bedauerlicherweise haben gerade die, die besonders auf gute Sparergebnisse angewiesen sind, kaum eine Ahnung von Fonds – geschweige denn von den Sparmöglichkeiten bei Abschluss- und Bestandsprovisionen“, sagt Rabenstein.
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