Die Grundfähigkeitsversicherung nehme „als alternatives Vorsorgeinstrument zur Arbeitskraftabsicherung einen immer größeren Stellenwert ein“, ist das Beratungsunternehmen Assekuranzoom überzeugt.
Vor diesem Hintergrund haben die Berater nach einer ersten Marktuntersuchung, die im Juni 2019 veröffentlicht wurde (wir berichteten) nun noch einmal nachgelegt und ihre „2. Tarifstudie Grundfähigkeitenversicherung“ vorgelegt.
Das Fazit: Die Tarifstudie zeige „erneut sehr kleinteilige und heterogene Leistungsvoraussetzungen in den Versicherungsbedingungen der Produktanbieter“, halten die Autoren fest. Insgesamt wurden diesmal 11 Tarife führender Maklerversicherer verglichen und bewertet. Wie schon in der ersten Ausgabe habe man dabei das Augenmerk auch auf die haftungsrechtliche Relevanz aus Vermittlersicht gelegt, wie es heißt.
Erstmals hat Assekuranzoom die Bewertungen nun in mehreren Qualitätsstufen unterteilt hat, für die es jeweils Qualitätssiegel gibt: Exzellent, Top und Best.
Das Ergebnis lautet so:
Exzellent-Tarif
Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG – Tarife Existenz-Plan aktiv/kreativ
Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. – Tarif SKV+
Top-Tarif
Nürnberger Lebensversicherung AG – Tarif Grundfähigkeitsversicherung Premium
Swiss Life AG – Tarife Vitalschutz Power/Spirit/Complete
Best-Tarif
Stuttgarter Lebensversicherung a.G. – Tarif Grundfähigkeits-Versicherung Plus
Canada Life Assurance Europe plc – Tarif Premium Grundfähigkeitenschutz
Die volle Punktzahl der 2. Tarifstudie entspricht erneut einem „fiktiven Premium-Enthaftungstarif“. „Fiktion“ deshalb, da ein Tarif mit dieser vollen Punktzahl „in einem sehr hohen Prämiensegment angesiedelt und somit unverkäuflich wäre“, wie die Autoren anmerken.
Folgende 20 Teilbereiche flossen in die Gesamtbewertung ein:
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