Aragon macht Verlust

Die Kapitalerhöhung ist durch: Der Finanzdienstleister Aragon hat alle 3,6 Millionen neu ausgegebenen Aktien unters Volk gebracht und dadurch brutto 9 Millionen Euro eingenommen.  Das Geld kommt gerade recht – das Geschäftsjahr 2012 hat Aragon nämlich mit einem dicken Minus abgeschlossen.

Die wichtigsten Kennzahlen:

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA): -1,3 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT): -3,3 Millionen Euro (Vorjahr: 1,7 Millionen Euro)
Ergebnis nach Steuern: -9,3 Millionen Euro
Eigenkapital: 35,3 Millionen Euro (Vorjahr: 48 Millionen Euro)
Eigenkapitalquote: 37,5 Prozent (Vorjahr: 39,4 Prozent)

Grund für die Miesen sind laut Aragon Unternehmensverkäufe (Clarus, Inpunkto), Wertberichtigungen auf latente Steuern, Verluste aus einem Zinssicherungsgeschäft und Migrationskosten bei der Tochtergesellschaft Finum Private Finance. Bereinigt um die Sondereffekte liegt das operative Ergebnis (EBIT) bei -1,8 Millionen Euro.

Die 9 Millionen Euro aus der Kapitalerhöhung nutzt das Unternehmen jetzt um seine Bankschulden bis auf rund eine Million Euro zurückzahlen. Drei Investoren haben dabei eine wesentliche Beteiligung an Aragon erworben. Das müssen die Finanzaufseher erst noch absegnen.

Neue Strategie

Aragon will sich auch neu aufstellen. Im Bereich Broker Pools betreibt Aragon künftig das Geschäft über Jung, DMS & Cie. sowie BIT Treuhand. Im Bereich Finanzberatung werden die Leistungen über die Finum Private Finance sowie über Compexx Finanz angeboten.

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