Fehlzeiten bei Versicherungen

Gleich viele Krankschreibungen, mehr Kündigungen

Im vergangenen Jahr meldeten sich weniger Mitarbeiter im Versicherungsinnendienst krank als im Vorjahr. Dafür verließen mehr Angestellte ihren Arbeitgeber.
© Getty Images
Junger Mann bei der Grippe-Impfung.

14,4 Tage war ein Angestellter im Versicherungsinnendienst durchschnittlich krank. Das geht aus einer Erhebung des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) hervor. Dabei berücksichtigt der Verband sowohl Fehlzeiten mit, als auch solche ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die viele Unternehmen erst ab dem vierten Krankheitstag verlangen.

Damit lag die Fehlzeitenquote bei 5,8 Prozent. Das entspricht dem Vorjahreswert. In den Jahren davor stieg die Fehlzeitenquote von 5 Prozent beziehungsweise 12,6 Tage pro Mitarbeiter im Jahr 2009 kontinuierlich an.

Die Fluktuation im Versicherungsinnendienst nahm hingegen im Vorjahresvergleich zu. Der Anteil ausgeschiedener Mitarbeiter stieg von 4 Prozent im Jahr 2013 auf 4,9 Prozent. Daran sei zur Hälfte die sogenannte natürliche Fluktuation, also Verrentungen und Todesfälle schuld, so der AGV. Der zweithäufigste Grund seien Kündigungen durch Arbeitnehmer, gefolgt vom Auslaufen von Verträgen. Betriebsbedingte Kündigungen durch die Versicherer hingegen fanden nach AGV-Angaben kaum statt.

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