Kolumne

Alle elf Minuten unterstützen sich Makler auf Facebook

Sich gegenseitig unterstützen, statt sich zu zerfleischen – das sollten Makler untereinander tun, findet Hans Steup, der unter anderem den Spezial-Stellenmarkt Versicherungskarrieren betreibt. Über spezialisierte Facebook-Gruppen könne man sich etwa bei Fachfragen austauschen und sich gegenseitig weiter empfehlen. Mehr dazu erfahren Sie in seiner Kolumne.
© privat
Hans Steup

Vor kurzem fragte ich Versicherungsmakler auf Facebook, was sie heute anders machen würden, wenn sie noch einmal ganz von vorn beginnen müssten. Junge Kollegen und alte Hasen sind sich dabei in einem Punkt einig: „Ich würde mir einen erfahrenen Makler suchen und bei ihm einsteigen.“

Hier die Langversion: „Ich würde nie wieder alles alleine versuchen und nicht jeden Fehler wiederholen, den viele Kollegen schon vor mir gemacht haben. Ich würde jemanden suchen, der Ahnung von Marketing hat, verkaufen kann und mir zeigt, mit welcher IT und Software ich den nervigen Papierkram vermeide. Das spart Zeit und Geld. Denn beides habe ich als Jungmakler nicht.“

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Bis vor kurzem hatte man in der Branche das Gefühl, dass jeder lieber für sich arbeitet, weil der andere ihm einen Krümel vom Kuchen wegnehmen könnte. Kollegen ziehen über die Arbeit des anderen her oder mahnen sich gegenseitig ab, weil im Impressum der Web-Site ein Komma fehlt. Bescheuert.

Doch das ändert sich langsam. Versicherer drehen die Vertriebe durch den Fleischwolf, und Fintechs lauern an jeder Ecke. Es wird Tag für Tag schwerer, Bestände, Mitarbeiter und Kunden zu finden, diese zu halten und sein Unternehmen profitabel und mit Gewinn zu führen. Mehr miteinander arbeiten ist heute angesagt. Sich ergänzen. Netzwerken.

Wir merken das auch in der Versicherungsmakler-Gruppe auf Facebook. Dort beantworten Kollegen untereinander Fragen und empfehlen sich gegenseitig weiter. Manche treffen sich persönlich und arbeiten miteinander. Die großen Messen und Roadshows sind gut und schön, allerdings kaum geeignet, sich persönlich besser kennenzulernen. Das geht in der Facebook-Gruppe, in der man sich regelmäßig trifft. Und beim Stammtisch, bei dem man sich bei einem Bierchen persönlich kennenlernen kann.

Wie bei jeder Party ist es so, dass zwar jeder hingehen, aber keiner sich darum kümmern will. Dabei ist es ganz einfach, einen Stammtisch zunächst mit fünf oder acht Leuten zu starten. Einer muss sich ein Herz fassen und erstens Datum, Uhrzeit und Treffpunkt festlegen, zweitens möglichst viele Vermittler aus der Gegend einladen und drittens hingehen, egal wie viele Leute zusagen und kommen. Also, legen Sie los!

Wenn Sie sich übrigens den 2.948 Facebook-Maklern anschließen möchten, gehen Sie auf www.FBMakler.net. So gelangen Sie direkt zur Facebook-Gruppe. Dort geben wir Ihnen auch gern Tipps für Ihren nächsten Stammtisch.

Über den Autoren

Hans Steup ist Versicherungskaufmann und war lange Jahre Vertriebsunterstützer bei der Allianz. Heute betreibt Steup den Spezial-Stellenmarkt Versicherungskarrieren und berät Finanzdienstleister zur Content-Marketing-Strategie und zu Social Media

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