Pfefferminzia: Wann hat Ihre Frau erfahren, dass sie Krebs hat?
Paul Dempf: Das war im August 2013, da war sie Anfang 40. Da stellte der Frauenarzt nach einer Vorsorgeuntersuchung fest, dass sie Brustkrebs hat. Meine Frau trinkt nicht, sie raucht nicht, sie ist Vegetarierin und ernährt sich gesund. Es gibt keine Familiengeschichte, was Brustkrebs angeht, weder ihre Mutter noch ihre Großmutter hatten diese Krankheit. Meine Frau war also keine typische Risikoperson.
Was passierte dann?
Man muss das differenziert betrachten, einmal was dann medizinisch passiert und was mental vor sich geht. Medizinisch ging es mit der Chemotherapie weiter. Mental fällst Du von heute auf morgen in ein sehr, sehr tiefes Loch. Das ist wirklich heftig. Und zwar nicht nur für die erkrankte Person selbst, sondern auch für das Umfeld. Genau deswegen ist eine Versicherung dann auch so wichtig.
Sie spielen auf den Krebsschutzbrief der Würzburger an, den Sie zu der Zeit abgeschlossen hatten?
Genau. Ich bin bei einem Maklerpool angeschlossen und da gab es im September 2012 eine Online-Schulung zum Krebsschutzbrief der Würzburger. Erst war ich wirklich skeptisch, was so ein Produkt denn bringen soll. „Was ist das für ein Schmarrn?“, ging es mir durch den Kopf. Dann habe ich mir die Inhalte eine halbe Stunde angehört und bin ins Grübeln gekommen. Abends habe ich davon meiner Frau erzählt und sie meinte: „Du, das machen wir.“ Im Oktober 2012 haben wir den Antrag gestellt und die Police abgeschlossen. Die Krebs-Diagnose kam im August 2013.
Und wie hat Ihnen dieses Produkt nach der Diagnose geholfen?
Man unterschätzt wirklich, welche Kosten nach der Diagnose anfallen. Klar, das meiste übernimmt die Krankenkasse. Aber vieles bleibt doch an einem hängen. Eine Perücke zum Beispiel kostet Geld. Da gibt es einen Zuschuss von der Krankenkasse, aber 450 Euro haben wir selbst bezahlt. Dann die Zuzahlungen für Medikamente, Hin- und Rückfahrten zum Krankenhaus – wir waren nach der Diagnose viermal die Woche im Krankenhaus oder bei Ärzten – das übernimmt nicht alles die Kasse. Wir hatten einen Arzt, der sehr gut auf meine Frau eingegangen ist, aber der hat eigentlich nur Privatpatienten behandelt, also haben wir auch seine Stunden privat gezahlt. Und ich habe mich für ein Jahr komplett aus meinem Beruf zurückgezogen und habe mich auf meine Frau konzentriert. Das wäre ohne das Diagnosegeld der Würzburger nicht möglich gewesen.
Was mussten Sie tun, um dieses Diagnosegeld zu bekommen?
Ich habe bei der Würzburger angerufen, die Diagnose durchgegeben und habe gefragt, wie es weitergeht. Ich musste dann die Diagnose schriftlich im Original einreichen und das war‘s. Nach 14 Tagen war das Geld da. Das lief absolut unkompliziert ab, wie im Bilderbuch. So sollte das sein.
Um wie viel Geld ging es?
Wir hatten eine Absicherung von 50.000 Euro gewählt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das im Einzelfall zu wenig sein kann.
Wieso?
Im Laufe der Behandlung lernten wir einen Arzt aus der Schweiz kennen, der eine punktuelle Chemotherapie anbietet. Da wird also nicht der ganze Körper beansprucht, sondern nur die betroffene Region. Diese Behandlung kostet aber mal eben 50.000 Euro. Heute würde ich daher allen raten, mindestens eine Versicherungssumme in Höhe von 50.000 Euro oder sogar mehr abzusichern – eine kleine Anregung in Richtung Würzburger, die Versicherungssumme in Zukunft zu erhöhen, sei mir hier erlaubt.
Das Produkt startete ja als reine Frauen-Versicherung. Jetzt hat die Würzburger es auch für Männer und Kinder ab Geburt im Angebot.
Ja, das ist eine gute Sache und das haben wir damals auch angeregt. Wenn Sie das Produkt mit der Dread-Disease-Versicherung oder anderen biometrischen Versicherungen vergleichen, hat es den großen Vorteil, dass nur zwei Gesundheitsfragen gestellt werden. Erstens, ob in den letzten zehn Jahren eine Krebserkrankung behandelt oder diagnostiziert wurde. Und zweitens, ob im engen familiären Umfeld Krebs festgestellt oder behandelt wurde. Das war‘s. Und es gibt im Vergleich etwa zur Berufsunfähigkeitsversicherung noch einen weiteren Vorteil.
Welchen?
Wenn man durch die Krebserkrankung berufsunfähig wird und eine BU-Versicherung hat, dann gibt es zwar monatlich eine Rente, etwa von 1.500 Euro. Aber nach der Diagnose braucht man erstmal eine große Summe an Geld und da reicht die BU-Rente einfach nicht aus. Außerdem dauert es erfahrungsgemäß sehr lange bis eine Berufsunfähigkeit festgestellt wird, das Diagnosegeld bekommt man dagegen sofort – ein gutes Ergänzungsprodukt also.
Die Würzburger hat ihr Produkt außerdem um eine psychologische Betreuung für die Betroffenen ergänzt. Hätte Ihnen das damals etwas gebracht?
Ja, ich denke schon. Vom Moment der Diagnose an wird ein Räderwerk in Gang gesetzt. Und man ist dann nur noch ein ganz kleines Rädchen in dieser Riesen-Maschinerie. Man hat keinen Überblick mehr, man weiß nicht, was man warum unterschreiben muss, man weiß nicht, welche Auswirkungen das alles hat. Das ist ein unheimlicher mentaler Druck. Und wenn es dann jemanden gibt, der einen an die Hand nimmt und ernsthaft begleitet, hilft das unheimlich. Das gilt übrigens auch für das Einholen einer Zweitmeinung, was die Würzburger nun auch unterstützt.
Herr Dempf, wie geht es Ihrer Frau heute?
Gut, sie ist geheilt. Bei Beginn der Krankheit hatte sie sich einen Bio-Feinkostladen aufgebaut, der richtig gut lief. Vier Wochen nach der Diagnose mussten wir ihn aber verkaufen. Das ging einfach nicht mehr. Und jetzt hat sie vor acht Wochen einen neuen Laden aufgemacht.
Dann wünschen wir Ihrer Frau und Ihnen für den Neuanfang alles Gute.
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