Forschungsbericht

Rückenprobleme sind der häufigste Grund für Krankschreibungen

Jeder vierte Arbeitsunfähigkeitsvertrag ist auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zurückzuführen. Damit ist „Rücken“ der häufigste Grund für Krankschreibungen, wie ein aktueller Forschungsbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt.
© dpa/picture alliance
Eine Rentnerin mit Betreuerin im Altersheim: Pflegeberufe gehen mit einem erhöhten Risiko für Rückenpobleme einher.

Rückenschmerzen und Co. kennt wohl jeder. Tatsächlich sind Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates unter anderem die häufigsten Gründe für Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeit in Deutschland.

Das geht aus dem Forschungsbericht „Berufskrankheiten durch mechanische Einwirkungen“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hervor, welcher dem Ärzteblatt vorliegt.

Einige Beschwerden in diesem Bereich sind daher auch als Berufskrankheiten anerkannt. Besonders Frauen in Pflegeberufen haben hier ein hohes Risiko. Unter Männern sind es eher Bergleute und Bauarbeiter.

„Unter Frauen weist die Berufsgruppe der Krankenpfleger mit 16 Fällen pro 100.000 Versicherten ein Risiko auf, das einer Überschreitung der Toleranzschwelle gleichkommt“, heißt es im Bericht.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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