Vorwurf Versicherungsbetrug

Rapper Bushido wegen Brandstiftung angeklagt

Der Rapper Bushido hat eine Klage der Staatsanwaltschaft Potsdam am Hals. Der Vorwurf: Ende 2013 soll er zwei Komplizen dazu angestiftet haben, in seiner historischen Villa in Kleinmachnow Feuer zu legen. Im Nachgang soll er dann unter anderem Schadensersatz von seiner Versicherung kassiert haben.
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Paul Zinken
Könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren erhalten: Rapper Bushido.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat den Rapper Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung angeklagt. Darüber hat das Magazin „Stern“ berichtet. Die Staatsanwaltschaft wirft Ferchichi vor, im Dezember 2013 zwei Komplizen beauftragt zu haben, im Dachstuhl seines Hauses in Kleinmachnow Feuer zu legen.

Sein Haus, eine denkmalgeschützte Villa in Brandenburg, unterlag bis zum Brand strengen Bestimmungen des Denkmalschutzes. Nach dem Feuer entfielen diese – und Ferchichi konnte einen Umbau nach seinen Wünschen vornehmen. Außerdem erhielt er von seiner Versicherung Schadenersatz.

Bei den Behörden ist Ferchichi kein unbeschriebenes Blatt Papier. Wie der Stern weiter berichtet, ist er bereits einschlägig vorbestraft, weil er 2014 einen Einbruch in seinem Geschäft für Zierfische vorgetäuscht hatte und dafür einen hohen sechstelligen Betrag von der Versicherung überwiesen bekam. Sie verurteilten ihn damals wegen versuchten Betrugs zu elf Monaten Haft auf Bewährung, und er musste eine Strafe von 10.000 Euro zahlen (wir berichteten)Sollte er nun erneut verurteilt werden, droht ihm laut dem Magazin deshalb eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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