Erst hieß es, Rentnerinnen und Rentner könnten sich 2022 über ein Rekordplus bei der gesetzlichen Rente freuen. Nun wird daraus wohl nichts. Grund dafür ist der sogenannte Nachholfaktor. Hier kommen die Details.
Der geschäftsführende Bundesarbeitsminister, Hubertus Heil (SPD), bei einer Kundgebung in Berlin.
Um 5,2 Prozent im Westen und 5,9 Prozent im Osten sollten die Renten hierzulande im kommenden Jahr nach oben klettern. So lauteten Schätzungen von Anfang November (wir berichteten). Daraus wird nun aber nichts.
„Jetzt erwarte ich, dass die Renten in Deutschland ab Juli 2022 um 4,4 Prozent steigen“, sagte der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gegenüber der „Bild am Sonntag“.
Was den Anstieg nun doch weniger hoch ausfallen lässt ist der Nachholfaktor, den die Parteien der Ampelkoalition wieder einführen wollen. Dieser besagt, dass in Krisenzeiten bei sinkenden Löhnen nicht auch die Renten gekürzt werden. Geht es mit den Löhnen wieder bergauf, wird diese Nicht-Rentenkürzung auf die Rentenerhöhung angerechnet.
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