Zusammenschluss bei der Provinzial

„Eine Fusion hätte eine Reihe erheblicher Vorteile“

Werden sich Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland zusammenschließen? Laut eines Medienberichts gibt es Pläne für eine Fusion zum 1. Januar 2019.
© Provinzial Rheinland
Die Provinzial Rheinland in Düsseldorf: Erfolgt zum neuen Jahr die Fusion mit der Provinzial Nordwest?

Offensichtlich gibt es Pläne, dass Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland zum 1. Januar 2019 fusionieren sollen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe nannte laut SZ dieses Datum für den Zusammenschluss.

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Die niedrigen Zinsen sowie die Digitalisierung würden dafür sorgen, dass auch langjährige Skeptiker nun von der Fusion überzeugt seien. „Wir erleben eine hohe Veränderungsgeschwindigkeit bei den Sparkassen und bei den Versicherern“, sagt Buchholz der SZ.

Bereits mehrere Versuche für eine Fusion in der Vergangenheit

Eine Fusion hätte eine Reihe erheblicher Vorteile. Dazu gehörten Synergien beim Kapitalaufwand, gerade unter dem neuen Regelwerk Solvency II, und in der Verwaltung. „Wir haben alle eine digitale Agenda, und die ist sehr teuer“, wird Buchholz weiter zitiert: „wir brauchen vernünftige Produkte, und damit die sich rechnen, brauchen wir Masse.“

In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Versuche, die beiden Konzerne, die mehrheitlich den regionalen Sparkassen gehören, zusammenzubringen. Laut SZ seien zahlreiche Verhandlungsrunden über Fusionen immer wieder daran gescheitert, dass sich die Eigner nicht einigen konnten oder die jeweiligen Landesregierungen nicht zustimmten.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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