Hanse-Merkur will doch nicht

Geld.de steht wieder zum Verkauf

Eigentlich war der Deal schon eingefädelt, jetzt ist aber doch wieder alles anders: Die Versicherung Hanse-Merkur will das Vergleichsportal Geld.de doch nicht kaufen. Die Gründe, gibt es hier.
© Hanse-Merkur
Die Hanse-Merkur in Hamburg.

Das Vergleichsportal Geld.de geht wohl doch nicht an den Versicherer Hanse-Merkur. Der eigentlich schon fest vereinbarte Verkauf wird nun wieder rückabgewickelt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die beteiligten Unternehmen Hanse-Merkur und Unister wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Wie die Süddeutsche weiter schreibt, scheiterte der Deal wohl, weil es Bedenken von Wirtschaftsprüfern und der Finanzaufsicht Bafin gab. Jetzt versuche Unister, zumindest die bei Geld.de liegenden Daten weiterzuverkaufen.

Mit dem Verkauf des Vergleichsportals wolle Unister Verpflichtungen bei der Hanse-Merkur ablösen. Der Versicherer hatte Unister 50 Millionen Euro geliehen, um wichtige Vertriebspartner enger an sich binden. Bei den Beständen gehe es um jährliche Provisionseinnahmen von rund 5 bis 6 Millionen Euro.

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