Laut Studie

Rückenbeschwerden nehmen zu

Immer mehr Bundesbürger haben Probleme mit ihrem Rücken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung. Und: Wie das Leiden behandelt wird, variiert von Wohnort zu Wohnort. So operieren Ärzte in bestimmten Regionen eher, während andere vermehrt auf eine konservative Behandlung setzen.
© Getty Images
Ein Arzt untersucht seinen Patienten: Rückenprobleme werden hierzulande immer häufiger.

Rückenbeschwerden werden in Deutschland immer häufiger. Und auch die Zahl der Rücken-Operationen hat in der Zeit zwischen 2007 und 2015 stark zugenommen: von 452.000 ging es hoch auf 772.000 Operationen – in manchen Regionen allerdings mehr als in anderen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung

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Ein Beispiel gibt es bei sogenannten Versteifungs-OPs: An Patienten im Landkreis Fulda nehmen Ärzte 13 Mal so viele Eingriffe vor wie im brandenburgischen Frankfurt an der Oder. Bei Dekompressions-OPs, bei denen knöcherne Verengungen am Wirbelkanal entfernt werden, gab es ebenfalls Unterschiede bis zum 13-Fachen, bei Entfernungen von Bandscheibengewebe bis zum 6-Fachen.

Operations-Hochburgen sind unter anderem Nord- und Osthessen sowie Westthüringen. Hier sind die OP-Raten laut der Studie sehr hoch. Brigitte Mohn von der Bertelsmann Stiftung fordert daher „mehr Transparenz über die Gesundheitsversorgung vor Ort, um Über- oder Unterversorgung zu vermeiden.“

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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