Der Maklerpool Fonds Finanz stellt seinen Vermittlern ab sofort die Online-Beratungs-Software „Bridge“ kostenlos zur Verfügung. So sollen sie sich zeit- und ortsunabhängig um ihre Kunden kümmern können. Sie können Beratungstermine und Kundendaten verwalten, Verträge abschließen und den gesamten Beratungsprozess dokumentieren.
Weitere Funktionen sind unter anderem die Einbindung interaktiver Produktpräsentationen, Screen Sharing oder die Multi-User-Videotelefonie. Das Highlight der Premium-Version: die in Kürze verfügbare Schnittstelle zum „Akquise-Center“ von Softfair.
„Vermittler sind gerade in der aktuellen Zeit, die von vielen Unsicherheiten geprägt ist, besonders wichtige Ansprechpartner für ihre Kunden. Mit der Online-Beratungs-Software von Bridge können sie noch näher an sie heranrücken, sie umfassend betreuen und ihnen ein Stück Sicherheit geben – nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft“, so Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz.
Auch im Homeoffice können Vermittler ihre nötigen Weiterbildungsstunden sammeln. „Warum nicht dieses Zeitfenster nutzen und jetzt die Weiterbildungszeiten erwerben“, fragt der Vorstand der Akademie Going Public, Wolfgang Kuckertz. Die sogenannte „WBThek“, eine Online-Bibliothek der Akademie, bietet Vermittlern Fortbildungsseminare nach IDD-Norm. Dabei können sie stets genau sehen, wie viel Zeit sie bereits in Weiterbildung investiert haben. Zu Beginn des Folgejahres sendet die Akademie allen Nutzern dann eine automatische Stundenbescheinigung zu. Diese können sie dann bei der Aufsichtsbehörde vorlegen.
Auch der Weiterbildungsdienstleister Perspectivum bietet wegen der Corona-Krise jetzt mehr Online-Kurse an. Die sogenannten Intensivtrainings kommen komplett online daher, mit Zertifikat und Weiterbildungszeit. Und auch bei den IHK-Lehrgängen liegt der Fokus nun auf der Online-Schulung, und es gibt weniger Präsenzveranstaltungen. Hier können Sie sich informieren.
Da Präsenzseminare zurzeit nicht wirklich möglich sind, hat auch die Deutsche Makler Akademie (DMA) einige ihrer Experten-Lehrgänge auf reine Online-Lehrgänge umgestellt. Den Anfang machen die Weiterbildungen zu Experten für Immobilienfinanzierung, Private Vorsorge, Betriebliche Haftpflichtversicherung sowie Gewerbliche und Industrielle Sachversicherung. Die Lehrgänge werden nun als Online-Seminare angeboten, die an insgesamt 12 Tagen mit jeweils 180 Minuten Weiterbildungsinhalten stattfinden. Nach 90 Minuten folgt eine 30-minütige Pause, bevor die zweiten 90 Minuten starten. Am Ende der gesamten Reihe erfolgt eine Online-Prüfung. Viele weitere Angebote, auch im Einzelseminarbereich, sollen folgen, verspricht der Weiterbildungsanbieter.
Für ein Videoberatungs-Tool kooperiert Jung, DMS & Cie. mit dem Versicherer Canada Life. Über die neue Anwendung „Snapview“ können Berater ab sofort alle ihre Kunden online betreuen – dazu benötigen sie nur einen PC (Windows, Mac oder Linux) oder ein Tablet, eine stabile Internetverbindung und ein funktionstüchtiges Mikrofon. Wer möchte, kann auch eine Kamera anschließen.
Die Videoberatung bietet unter anderem die Möglichkeit der Video-Kommunikation inclusive Screen-Sharing. Damit sitzen Berater und Kunde vor dem gleichen Bildschirm-Inhalt. Integriert ist zudem eine Chatfunktion und auch die Möglichkeit der E-Signatur – also der digitalen Unterschrift für einen Vertragsabschluss. Alle JDC-Berater und -Vermittler können das Tool die ersten drei Monate kostenfrei nutzen und sparen damit fast 200 Euro. Dieses Angebot ist erst einmal auf die ersten 500 Nutzer begrenzt.
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt die vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige, und bietet seinen Mitgliedern eine „Soforthilfe“ durch ein neues zusätzliches Beratungsangebot in Kooperation mit der Kanzlei Wolter Hoppenberg an. „Damit erhalten unsere Mitglieder kurzfristig Zugang zu den Ressourcen weiterer Rechtsexperten, die für unsere Mitglieder die notwendigen und möglichen Unterstützungsleistungen aus einer Hand koordinieren und beantragen können“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.
Die Kanzlei habe eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die betroffenen BVK-Mitgliedern schnell helfen soll. Dadurch werde die Inanspruchnahme unterschiedlicher Förderprogramme ermöglicht, die profunde Kenntnisse der jeweils betroffenen Rechtsmaterien des öffentlichen Rechts, des Arbeitsrechts, des Steuerrechts und des Insolvenzrechts erfordern.
Die LV 1871 passt zur Unterstützung ihrer Kunden für alle Tarife die Stundungsregelungen an. Ohne Angabe eines Grundes können Stundungen formlos für bis zu zwölf Monate beantragt werden. Dabei bleibt der volle Versicherungsschutz erhalten. Weil eine vorzeitige Kündigung der Verträge auch Versicherungsmakler treffe, Stichwort Stornokosten, unterstütze die LV 1871 mit der Regelung auch ihre Geschäftspartner. Bei einer Stundung erfolge keine unmittelbare Rückbelastung der Vergütung. Sie erfolge nur dann, wenn zum Ende der Stundungszeit keine oder eine reduzierte Wiederaufnahme erfolgt beziehungsweise wenn die gestundeten Beiträge nicht nachgezahlt werden.
Auch die Bayerische hat angesichts der Corona-Krise umfassende Änderungen für alle Vertriebspartner und für alle Produkte im Bereich der Lebensversicherung vereinbart: Jeder Storno werde hinsichtlich seiner Belastung um zwölf Monate verzögert. Das gelte auch für die Verträge, die vor längerer Zeit abgeschlossen wurden, sich aber noch in der Haftungszeit befänden.
Das Insurtech Wefox stellt Maklern ab sofort den kostenlosen Video-Chat-Dienst wefoxGO zur Verfügung. Nach einer kurzen Registrierung auf wefoxgo.com können Makler Einladungslinks an Kunden verschicken, die sich per Smartphone oder Desktop in das Beratungsgespräch einklinken. Der Dienst ist kostenlos, weltweit erhältlich und unabhängig nutzbar. Makler in deutschsprachigen Ländern könnten zudem „ihr gesamtes Geschäft“ über das Broker-Portal von Wefox „in nur zwei Tagen“ digitalisieren, verspricht der Anbieter.
Am 29. April trifft sich die Versicherungsbranche zum AMC-Meeting – dieses Jahr nun zum ersten Mal per Videokonferenz. Zwar könne kein digitales System den „persönlichen Erfahrungsaustausch adäquat ersetzen“, sagt AMC-Chef Stefan Raake. Aber: „Mit Online-Seminaren haben wir in den letzten Jahren bereits einige Erfahrungen gesammelt. Eine Webkonferenz mit größerer Teilnehmerzahl ist für uns allerdings neu.“
Im komprimierten Meeting erwarten die Teilnehmer unter anderem aktuelle Trends der Branche sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis – so zum Beispiel das Start-up-Special am Vormittag, aktuelle Marketing-, Sales- und Lead-Themen am frühen Nachmittag und Themen rund um Customer Experience, Omni-Channel-Kommunikation, künstliche Intelligenz und digitale Markenbildung.
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