Die Erwerbsunfähigkeitspolicen dieser Produktgeber haben die Analysten von Infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse überzeugt (in alphabetischer Reihenfolge): Axa, Continentale, DBV, Dialog, Europa, Generali (Österreich), Hannoversche, HDI, Inter, MetallRente, Volkswohl Bund und Zurich.
Denn die 31 Tarife jener zwölf genannten Anbieter erfüllten in allen getesteten Punkten den Marktstandard – oder übertrafen diesen sogar. Insgesamt analysierte Infima 68 Tarife von 23 Gesellschaften.

Diese 17 Qualitätskriterien wurden dabei dem jeweiligen Marktstandard gegenübergestellt:
„In der EU ist noch Luft nach oben“
„Während in den letzten Jahren kaum Veränderungen in der EU zu erkennen waren, hat sich in diesem Jahr der Marktstandard bei der Übernahme der Reise- und Unterkunftskosten bei Auslandsaufenthalt verändert“, konstatiert der geschäftsführende Gesellschafter Jörg Schulz. Das sei zwar ohne Auswirkung auf die zertifizierten Produkte geblieben, deute aber darauf hin, dass doch der eine oder andere Anbieter die EU „wiederentdeckt“ haben könnte, so Schulz.
„Möglicherweise übt auch die zunehmende Verbreitung der Grundfähigkeitsversicherung Druck auf die Versicherer aus, die EU als Alternative zur Arbeitskraftabsicherung attraktiver zu machen“, ergänzte Geschäftsführer-Kollege Marc Glissmann laut einer Mitteilung. Während die BU-Produkte seit Jahren eine recht hohe Qualität aufwiesen, sei gerade in der EU „noch einige Luft nach oben“, so Glissmann.
Vorgehen der Analysten
Die Analyse basiert nach eigenen Angaben auf der Erhebung aller zu einem Qualitätskriterium am Markt tatsächlich vorhandenen Ausprägungen. Diejenige Ausprägung, die von den Anbietern in ihren Produkten am häufigsten verwendet werde, definiere dann den jeweiligen Marktstandard im Sinne eines Branchendurchschnittswertes.
Im Weiteren werden die Qualitätskriterien weder gewichtet noch aggregiert. Eine für den Kunden unterdurchschnittliche Regelung könne somit nicht durch eine besonders vorteilhafte Formulierung bei einem anderen Kriterium ausgeglichen werden. Der Verzicht auf jegliche Verdichtung der Analyse-Ergebnisse erhalte zudem die wünschenswerte Detailtiefe. Damit handle es sich bei den Marktstandards von Infinma im Vergleich zu anderen Bewertungsverfahren nicht um ein Rating, wie die Analysten betonen.
Zudem weisen die Experten darauf hin, dass es nicht sinnvoll sei, die einzelnen Bedingungswerke daran zu messen, was aktuell am Markt üblich sei – es sei weder für Berater noch Kunden hilfreich zu wissen, dass ein bestimmtes Merkmal aus Kundensicht unbefriedigend ausgestaltet sei, wenn keine Alternative dazu erhältlich sei, heißt es seitens Infinma.
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