Die unsichere Weltlage, der Klimawandel mit seinen Folgen, dazu die angeschlagene deutsche Wirtschaft und klamme Sozialsysteme – die Herausforderungen für Deutschland sind groß. Das spürt auch die Bevölkerung. In einer Yougov-Umfrage im Auftrag der Bayerischen stimmen 72 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass sie Sorge vor einer unsicheren Zukunft haben.

Das gilt auch in finanzieller Sicht. 52 Prozent der Befragten machen sich heute mehr Sorgen um die Sicherheit ihres Einkommens als noch vor einigen Jahren. Nur 13 Prozent geben an, sich weniger zu sorgen. Unter den Befragten ohne eigenes Wohneigentum gehen 78 Prozent davon aus, dass sie sich künftig wahrscheinlich kein Wohneigentum leisten können.

„Wir müssen über Vorsorge anders sprechen“

Auch ihr Vermögen sehen viele in Gefahr. 75 Prozent der Befragten halten ihr Erspartes aufgrund der aktuellen Krisen und der Inflation nicht mehr für sicher. Etwa ebenso viele gehen davon aus, dass sie sich im Alter finanziell eher nicht oder überhaupt nicht auf den Staat verlassen können.

Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, sieht die Ergebnisse der Umfrage als einen klaren Auftrag: „Viele Menschen erleben Zukunft gerade nicht als Versprechen, sondern als Risiko. Genau deshalb müssen wir über Vorsorge wieder anders sprechen: klarer, verständlicher und näher an dem, was die Menschen wirklich bewegt. Versicherung bedeutet nicht nur Schadenregulierung. Sie bedeutet Orientierung, Schutz und Zuversicht.“

[elementor-template id=“272937″]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert