Auch bei der Frage, welche Berufe oder Gruppen besonders gefährdet sind, berufsunfähig zu werden, kommt es zu deutlichen Abweichungen vom reellen Risiko.

Risiko für Berufsunfähigkeit ist unabhängig vom Beruf

Das BU-Risiko sollten Versicherte aus Sicht von Holzer unabhängig vom ausgeübten Beruf beziehungsweise von Ausbildung oder Studium betrachten. „Zwar weisen die Befragten körperlich anstrengenden Berufstätigkeiten zu Recht ein hohes Risiko einer Berufsunfähigkeit auf“, warnt Holzer.

Aber auch ein vermeintlich gefahrloser Bürojob in akademischen Berufen schütze nicht vor Berufsunfähigkeit, wie die Zahlen steigender psychischer Erkrankungen in dieser Gruppe belegen. „Auch bei Schülern, Auszubildenden und Studierenden haben seit der Corona-Pandemie psychische Erkrankungen stark zugenommen“, so Holzer weiter.

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Viele haben bereits früh eine BU abgeschlossen

Die Befragten, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, wurden zudem gefragt, in welchem Alter sie das getan haben.

„Eine späte Absicherung ist besser als keine“, meint Holzer. Aber nicht nur die Prämien sind dann bereits höher. Auch das Risiko, tatsächlich berufsunfähig zu werden, steige mit den Jahren an.

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