Ein Arzt untersucht seinen Patienten: Viele Beamte gehen freiwillig in die GKV. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 05.08.2019 um 03:59
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Immer mehr Beamte in Hamburg entscheiden sich gegen die private Krankenversicherung (PKV) und für einen pauschalen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dabei kommt das Hamburger Modell nicht nur gut an, es fällt auch günstiger aus als anfänglich erwartet.

Seit August 2018 gibt es das sogenannte Hamburger Modell, bei dem Arbeitgeber neuen Beamten und gesetzlich versicherten Beamten einen pauschalen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlen. 1.365 Beamte der Hansestadt machen bereits Gebrauch davon. Das berichtet das Ärzteblatt auf Basis aktueller Daten des Bundesgesundheitsministeriums.

„Von der Einführung der pauschalen Beihilfe profitieren vor allem diejenigen, die sich die Beiträge zur privaten Kran­ken­ver­siche­rung nicht leisten können“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) gegenüber dem Ärzteblatt. Das sei vor allem bei Beamten mit vielen Kindern, einem geringen Ver­dienst oder Vorerkrankungen der Fall. 

Trotz dieser Nachfrage liegen die Kosten für das neue Modell bisher unter den einst veranschlagten, heißt es im Bericht weiter. Auf das Jahr hochgerechnet müsse Hamburg knapp 3,7 Millionen Euro statt der ursprünglich geplanten 5,8 Millionen Euro zahlen. 

Vier Bundesländer sind dem Vorstoß der Hansestadt bisher gefolgt und bieten ähnliche Modelle an: Berlin, Bremen, Brandenburg und Thüringen.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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