IT-Sicherheitsexperte und -Berater Immanuel Hoos spricht auf dem zweiten Zukunftstag für Versicherungsprofis unter anderem über Cybergefahren im Internet und wie man sich davor schützen kann. © privat
  • Von Lorenz Klein
  • 29.04.2019 um 11:04, aktualisiert am 29.04.2019 um 11:23
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„Eigentlich will ich gar nicht schocken“, sagt der IT-Sicherheitsexperte und -Berater Immanuel Hoos. Der Zukunftstag-Referent schult Internet-Nutzer regelmäßig anhand klassischer Alltagsbeispiele, wie sie sich bereits mit einfachen Maßnahmen gut gegen Cyberkriminalität schützen können – und wie sie mit dem Restrisiko umgehen sollten.

Pfefferminzia: Am 21. Mai veranstaltet Pfefferminzia die zweite Auflage des „Zukunftstags für Makler“ in Köln. Sie haben das Format bereits bei seiner Premiere im Vorjahr kennengelernt. Erinnern Sie sich noch an die Reaktionen der Teilnehmer angesichts Ihrer – für viele sicherlich überraschenden und auch durchaus unheimlichen – Erkenntnisse? Wollen Sie Ihrem Publikum auch in diesem Jahr „einen heilsamen Schock“ verpassen?

Immanuel Hoos: Ja, ich erinnere mich noch sehr gut an viele verblüffte Gesichter und einen enormen Redebedarf der Teilnehmer in den Pausen. Aber eigentlich will ich gar nicht schocken, denn das was ich aufzeige, kann jedem Teilnehmer tagtäglich im Internet begegnen. Umso wichtiger ist es natürlich zu demonstrieren, mit welchen einfachen Maßnahmen man sich bereits gut schützen kann – und wie man mit dem Restrisiko umgeht. 

Man hat den Eindruck, dass Cyberangriffe seither nochmal deutlich häufiger von den Medien aufgegriffen werden als damals. Täuscht der Eindruck?

Der Eindruck täuscht nicht. Cyberkriminalität steigt jedes Jahr in Anzahl und beim angerichteten Schaden – und ist damit seit Jahren die umsatzstärkste Form von Kriminalität weltweit, zum Beispiel auch vor Drogenhandel. Es mag aber sicherlich auch an Ihrer geschärften Wahrnehmung für das Thema liegen, denn wenn ich in den vergangenen Jahren eine Tageszeitung aufschlage, dann sehe ich fast täglich Berichte zum Thema Cyberkriminaliltät – und vermutlich lesen wir die gleichen Tageszeitungen. 

Im Interview im Vorfeld des ersten Zukunftstages sagten Sie, dass Cyberversicherungen das „Potenzial zur Grundabsicherung“ hätten. Wie bewerten Sie das Marktpotenzial Stand heute? 

Ich glaube unverändert daran, dass in naher Zukunft und mit der fortschreitenden Digitalisierung unseres Lebens eine Absicherung von Schäden aus Cyberkriminalität für jeden von uns zur Grundabsicherung gehören muss. Nur so kann das vorhandene Restrisiko trotz Vorsicht und dem Einsatz von professioneller Sicherheitssoftware abgedeckt werden.

Heute haben noch sehr wenige Menschen eine solche Versicherung, obwohl es eine hohe Zahl an Angriffsfällen gibt und jeder schon im nahen Umfeld mit Cyberkriminalität in Berührung kam.

Die Eckdaten zum Zukunftstag für Versicherungsprofis:

Wann? Dienstag, 21. Mai 2019, von 10:00 bis 17:00 Uhr

Wo? KölnSKY, Ottoplatz 1a, 50679 Köln

Wieso lohnt sich das? Selbstverständlich bekommen Sie für Ihren Besuch 285 Minuten Weiterbildungszeit gutgeschrieben sowie erstmals auch einen 100-Euro-Weiterbildungsgutschein

Kosten? Der Preis für das Frühbucher-Ticket beträgt 99 Euro

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Ihr Pfefferminzia-Team

autorautor
Lorenz

Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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