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Zu Haftstrafe verurteilt Zahnarzthelferin ergaunert 58.000 Euro von Versicherung

Eine Zahnärztin behandelt einen kleinen Patienten: Über fingierte Zahnarztrechnungen ergaunerte eine Zahnarzthelferin fast 58.000 Euro von der PKV ihres Lebenspartners.
Eine Zahnärztin behandelt einen kleinen Patienten: Über fingierte Zahnarztrechnungen ergaunerte eine Zahnarzthelferin fast 58.000 Euro von der PKV ihres Lebenspartners. © Pixabay

Eine Zahnarzthelferin aus dem Landkreis Würzburg hat die private Krankenversicherung ihres Lebensgefährten über elf Jahre hinweg um knapp 58.000 Euro betrogen. Die Frau reichte gefälschte Rechnungen für Zahnbehandlungs- und -Ersatzkosten bei dem Versicherer ein. Nun haben Richter des Landgerichts Würzburg die Frau zu einer Haftstrafe verurteilt.

| , aktualisiert am 03.01.2019 11:26  Drucken

Sie fälschte jahrelang Rechnungen über Zahnersatz- und Zahnbehandlungskosten und reichte diese bei der privaten Krankenversicherung ihres Lebensgefährten ein: Eine Zahnarzthelferin aus Würzburg hat über diese Masche fast 58.000 Euro erbeutet. Das berichtet die Mainpost.

2016 fiel dem Versicherer auf, dass etwas nicht stimmte. Da hatte die Zahnarzthelferin monatlich eine bis zwei Rechnungen eingereicht. Insgesamt fälschte die Frau 47 Rechnungen, die angegebenen Kosten waren zum Teil vierstellig.

Die Richter des Landgerichts Würzburg verknackten die 49-Jährige wegen Urkundenfälschung und Betrugs nun zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Ihrem Lebensgefährten konnte dagegen nicht nachgewiesen werden, etwas von ihren Betrügereien gewusst zu haben.

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