Zu Haftstrafe verurteilt Finanzberater betrügt Kunden um 160.000 Euro

Anwälte im Gespräch.
Anwälte im Gespräch. © Panthermedia

Weil ein Finanzberater finanzielle Probleme hat, leitet er Geld seiner Kunden auf seine privaten Konten um. Der Betrug fliegt auf, der Mann wird zu einer Haftstrafe verurteilt.

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Was ist geschehen?

Ein zunächst erfolgreicher Finanzberater aus Dessau wird ab dem Jahr 2008 Opfer mehrerer Schicksalsschläge. Er wird schwer krank, hat Probleme mit der Familie. Die Folge: Sein Einkommen schwankt stark. Die erhoffte Besserung tritt nicht ein.

Ab 2009 überbückt er laut einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung seine Einkommenslücken daher mit dem Geld seiner Kunden. Zwischen 3.600 und 23.600 Euro geben ihm seine Kunden nach seinem Versprechen, es gewinnbringend für sie anzulegen. Tatsächlich landet das Geld aber auf seinem privaten Konto.

Um 160.000 Euro betrügt der Finanzberater seine Kunden insgesamt. Manche Kunden hat das Teile ihrer Altersvorsorge gekostet, einem sollte das Haus gepfändet werden.

Das Urteil

Das Landgericht Dessau verknackt den Mann zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten.

Die Forderungen seiner ehemaligen Kunden hat er alle akzeptiert und bereits damit begonnen, einen Teil zurückzuzahlen. Allerdings ist der Mann laut Bericht 51 Jahre alt und lebt von Hartz IV. Viele Kunden werden daher wohl leer ausgehen.

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