Die Tabelle zeigt: Je jünger der Versicherte, desto günstiger die Zahnzusatzpolice. © Check24
  • Von Juliana Demski
  • 22.09.2017 um 11:32, aktualisiert am 02.03.2018 um 11:59
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Eine aktuelle Auswertung hat ergeben: Die Menschen im Osten Deutschlands haben häufiger Lücken im Gebiss als im Westen. Dieses zahntechnische Problem gaben 23 Prozent der Ostdeutschen an, als sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen wollten, wie aktuelle Zahlen des Vergleichsportals Check24 zeigen. Im Westen lag dieser Anteil bei 19 Prozent.

In Sachsen-Anhalt haben 29 Prozent der Menschen, die eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, eine unvollständige Zahnreihe. Insgesamt fällt dieser Wert im Osten Deutschlands (23 Prozent) höher aus als im Westen (19 Prozent). Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals Check24.

Demnach werden in Bundesländern, in denen Zahnlücken eher verbreitet sind, verhältnismäßig wenige Zahnzusatzversicherungen abgeschlossen. In Sachsen-Anhalt und in Thüringen versichern Verbraucher ihre Zähne nur halb so oft wie der deutsche Durchschnitt. In Hamburg, dem Bundesland mit den wenigsten Zahnlücken (15 Prozent), schließen Check24-Kunden im Vergleich zum Durchschnitt zweimal so viele Zahnzusatzversicherungen ab.

Zu den Gründen äußert sich das Vergleichsportal nicht, aber es ist anzunehmen, dass die Nachfrage nach einer Zahnzusatzversicherung nicht maßgeblich vom Zustand der eigenen Zähne abhängt, sondern vor allem von den finanziellen Möglichkeiten der Verbraucher. Um diese dürfte es im vergleichsweise reichen Hamburg besser bestellt sein als im Osten Deutschlands.

Auch interessant:

Je älter die Versicherungsnehmer, desto höher ist sein durchschnittlicher Monatsbeitrag für die Zahnzusatzversicherung (siehe Grafik).

Über 50-Jährige zahlen durchschnittlich 29 Euro im Monat. Das sind 22 Euro mehr als unter 20-Jährige (7 Euro pro Monat).

Ein Grund dafür:

32 Prozent der über 50-Jährigen geben an, Zahnlücken zu haben. Versicherer erheben dafür häufig Zuschläge. Bei den unter 20-jährigen Versicherungsnehmern fehlen nur rund 7 Prozent der Kunden Zähne.

Quelle: Check24
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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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