Zahnzusatz, Chefarztbehandlung & Co. Diese Krankenversicherer legten im Zusatz-Segment am stärksten zu

R+V Versicherung: Hauptsitz in Wiesbaden
R+V Versicherung: Hauptsitz in Wiesbaden © R+V

In der privaten Kranken-Vollversicherung geht der Absatz seit drei Jahren zurück. Anders sieht es bei den Zusatz-Tarifen aus, denn hier steigen die Bestände weiter an. Die Entwicklung ist jedoch nicht einheitlich: Während einige Anbieter kräftig zulegen konnten, schlossen Branchengrößen das vergangene Jahr mit einem Minus ab.

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Insgesamt ging der Vertragsbestand der privaten Krankenzusatz-Tarife seit Bestehen des Produkt-Segments stetig nach oben. Das zeigen aktuelle Zahlen des Verbands der privaten Krankenversicherung. So stieg der Bestand seit 2006 um etwa 30 Prozent auf knapp 24 Millionen im Jahr 2014. Das Wachstum ging zuletzt jedoch kontinuierlich zurück - auf nur noch 1,7 Prozent im Jahr 2014.

Die R+V konnte mit rund 70.000 Neuverträgen das größte Plus für sich verbuchen, berichtet das Versicherungsjournal. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Axa und UKV-Union Krankenversicherung mit 57.700 beziehungsweise 33.000 neuen Abschlüssen.

Neben den Gewinnern der Branche gab es 2014 hingegen auch acht Gesellschaften, die Bestände eingebüßt haben, so der Bericht weiter. Das größte Minus mit 11.000 Verträgen verzeichnet hiernach der Deutsche Ring. Der Bestand der Continentale nahm um 7.500 ab, die Vertragszahlen der Barmenia sanken um 2.500.

In der Rangliste der Gesellschaften mit den meisten Verträgen änderte sich hingegen nichts. So steht Platzhirsch DKV nach wie vor mit 3,5 Millionen Verträgen auf Platz eins. Die Allianz wies im vergangenen Jahr einen Bestand von knapp 2 Millionen auf. Die Debeka verfügt über 1,7 Millionen Verträge.

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