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Yougov-Studie zur Bundestagswahl Rente und Altersvorsorge beeinflussen Wahlverhalten am stärksten

Die Grafik zeigt, welche Themen den Deutschen bei der Wahlentscheidung am wichtigsten sind. Yougov
Die Grafik zeigt, welche Themen den Deutschen bei der Wahlentscheidung am wichtigsten sind. Yougov © Yougov

Die Themen Rente und Altersvorsorge spielen für die Deutschen die wichtigste Rolle bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl: Rund drei Viertel der Wahlberechtigten (74 Prozent) halten diese Themen für „äußerst wichtig“ oder „wichtig“ für ihre Wahlentscheidung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Yougov zum Thema „Soziale Gerechtigkeit“.

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Bereits seit einigen Monaten streiten die Parteien in Deutschland über die künftige Ausgestaltung des Rentensystems – und offenbar treibt die Zukunft der Rente auch das Wahlvolk um. Auf die Frage, wo die Bundesbürger soziale Ungerechtigkeit am stärksten wahrnehmen, nennen sie zuvorderst den Bereich Rente und Versorgung im Alter (87 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Marktforscher von Yougov. An zweiter Stelle werden Einkommensunterschiede genannt sowie die Belastung zukünftiger Generationen (jeweils 77 Prozent).

„Soziale Gerechtigkeit sei eines der zentralen Themen für die Deutschen, auch an der Wahlurne“, teilen die Studienautoren mit. Gleichwohl hätten Themen wie Alters- und Gesundheitsversorgung sowie Schutz vor Verbrechen und Terror einen höheren Stellenwert für die Befragten, wenn es um die Frage geht, bei welcher Partei sie ihr Kreuzchen machen wollen (siehe Grafik).

Doch immerhin: Für rund ein Viertel (24 Prozent) der Befragten ist soziale Gerechtigkeit das wichtigste Wahlthema, so Yougov. Untern den verschiedenen Wählergruppen gehören überproportional viele Wähler der Linken, der AfD und vor allem Nicht-Wähler zu diesen Befragten, heißt es weiter. Diese Gruppe kennzeichnet den Studienautoren zufolge, dass sie sich „wirtschaftlich benachteiligt“ fühlt.

Soziale Gerechtigkeit wird als sehr vielschichtiges Problem wahrgenommen

„Solche Befragten empfinden eher als andere, dass es ihnen schlechter geht als den meisten Menschen in Deutschland“, erklären die Autoren. Demnach sind sie der Ansicht „nicht ihren gerechten Anteil am gesellschaftlichen Reichtum“ zu erhalten und würden die gesamte wirtschaftliche Lage schlechter betrachten, als sie tatsächlich sei. Beispielsweise überschätzten sie die aktuelle Arbeitslosenquote. Außerdem finden nur 36 Prozent von ihnen, dass es in Deutschland insgesamt gerecht zugehe.

„Für die Bürgerinnen und Bürger betrifft soziale Gerechtigkeit unterschiedliche Themen und ist sehr vielschichtig“, kommentiert Stefan Liebig, Soziologe an der Universität Bielefeld, die Ergebnisse der Studie. Es bestätige sich jedoch, so Liebig, dass dabei vor allem „gleiche Chancen und faire Bedingungen“ wichtig seien.

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